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Weltliga-Wochenende nach Maß für Volleyballer

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Weltliga-Wochenende nach Maß für Volleyballer

25.05.2014, 09:37 Uhr | dpa

Weltliga-Wochenende nach Maß für Volleyballer. Vital Heynen ist der Trainer der deutschen Volleyballer.

Vital Heynen ist der Trainer der deutschen Volleyballer. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Vital Heynens Co-Trainer Stefan Hübner kam beim Notieren gehörig ins Schwitzen. "Ich habe Stefan gesagt, dass er aufschreiben soll, was wir besser machen müssen. Das war eine lange Liste", meinte Heynen nach dem ebenso mühevollen wie erfolgreichen Auftakt in der Weltliga.

Mit zwei Siegen in Gruppe D gegen den Weltranglisten-17. Japan starteten die deutschen Volleyballer in das Prestigeturnier, das den Reifeprozess des jungen Teams mit Blick auf die WM im Herbst beschleunigen soll.

An Erfahrung, vor allem in brenzligen Situationen, gewann der EM-Sechste des vergangenen Jahres reichlich. Das erste Duell mit Japan gewann Deutschland in Bamberg trotz Startschwierigkeiten am Ende glatt mit 3:0 (28:26, 25:19, 25:16). Vier Satzbälle mussten Kapitän Jochen Schöps & Co. allerdings im Startabschnitt abwehren.

Das zweite Kräftemessen entwickelte sich zum Nervenspiel, in dem die DVV-Schmetterkünstler fast eine 2:0-Satzführung gegen den unorthodox agierenden Olympiasieger von 1972 verschenkt hätten. Einen leichten Knacks erlitt Heynens Truppe beim 3:2 (25:23, 25:21, 27:29, 23:25, 15:9) im dritten Satz, als sie Matchbälle ungenutzt ließ.

"Japan wird noch ganz anderen Mannschaften Punkte wegnehmen", zollte der belgische Nationaltrainer dem Gegner Respekt. Vor allem Diagonalspieler Kunihiro Shimizu bereitete dem DVV-Team immer wieder Kopfzerbrechen. "Wir sind erst zehn Tage zusammen, die Block-Abwehr kann nicht über Nacht besser werden", meinte Heynen gelassen. Auffällig war zudem, wie souverän Christian Fromm im Angriff agierte. Der Italien-Legionär zählt allerdings auch zu den wenigen Deutschen, die in ihrem Verein regelmäßig Spielrhythmus bekamen.

Heynen setzt auf Entwicklung und Abhärtung seiner Spieler, das konnte man gut am Beispiel Lukas Kampa sehen. Der Zuspieler verletzte sich während der zweiten Begegnung am linken Daumen und durfte zunächst pausieren. Als sich die Partie zuspitzte, musste er wieder ran. "Mit Entschuldigungen gewinnst du nichts", betonte Heynen.

Deshalb wollte er auch nicht groß auf die ungünstigen Begleitumstände für das nun anstehende zweite Weltliga-Wochenende in Argentinien eingehen - späte Anreise, kaum Zeit zur Akklimatisierung. Der Weltranglisten-Siebte ist jedenfalls ein anderes Kaliber als Japan. "Sie verfolgen eine eher spielerische Linie", erläuterte Schöps.

Der Kapitän wird die Dienstreise in den Nordwesten Argentiniens aber nicht antreten. Schöps darf noch etwas Zeit mit seiner Familie verbringen, ehe er wieder zur Mannschaft stößt. Heynen gewährt seinen Spielern immer wieder Phasen zum Durchschnaufen, so kommt Star Georg Grozer sogar erst zur WM-Vorbereitung zurück ins Team. Zudem muss Heynen auf angeschlagene Spieler wie Denis Kaliberda verzichten.

Die Jungen im Kader sind also noch mehr gefordert. "Das ist die einzige Möglichkeit, dass sie richtig an Erfahrung gewinnen", erklärte der Belgier vor der Abreise nach Salta am Mittwoch. "Das wird eine große Herausforderung, aber auch sehr interessant."

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