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Streit zwischen Red Bull und Renault in der Formel1 eskaliert

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Rechnung wegen Image-Schaden?  

Streit zwischen Red Bull und Renault eskaliert

30.05.2014, 07:55 Uhr | dpa, t-online.de

Streit zwischen Red Bull und Renault in der Formel1 eskaliert. Nicht zufrieden mit der bisherigen Saison: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (Mi.). (Quelle: Reuters)

Nicht zufrieden mit der bisherigen Saison: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (Mi.). (Quelle: Reuters)

Nach dem enttäuschenden Start in die Formel-1-Saison will Sebastian Vettels Red-Bull-Team seinen Motorenlieferanten Renault nun zur Kasse bitten. Wie "Bild.de" berichtet, denkt Red Bull darüber nach, Renault am Ende der Saison eine saftige Rechnung für die verlorenen Punkte und Prämien zu schicken.

"Genaue Zahlen kann ich noch nicht nennen, das wäre unseriös. Die Saison ist ja noch lange nicht vorbei. Am Ende des Jahres macht unsere Finanzabteilung eine Abrechnung. Dann werden wir sehen, was für einen Verlust wir durch Renault gemacht haben", sagte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko.

"Image-Schaden ist nicht mehr zu reparieren"

Eine vermeintliche Ausgleichszahlung würde sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen. "Das ist ein Rattenschwanz von Summen und Sachen, die uns verloren gehen, weil Renault nicht gut gearbeitet hat. Der Image-Schaden ist jetzt schon nicht mehr zu reparieren", so Marko weiter.

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Vettels Team wirft dem Motorenlieferanten vor, mit der Entwicklung des V6-Turbomotors zu spät begonnen und zu wenig Geld investiert zu haben.

Renault arbeitet auf Bewährung

Nach sechs von 19 Rennen liegt Vierfach-Champion Vettel nur auf Rang sechs der WM-Wertung und hat bereits 77 Zähler Rückstand auf den führenden Silberpfeil-Piloten Nico Rosberg. In der Teamwertung liegt Red Bull sogar schon 141 Punkte hinter dem neuen Branchenprimus zurück. Beim letzten Rennen in Monaco fiel Vettel mit gebrochener Turbowelle aus.

Marko zählt Renault an. Laut "Sport Bild" arbeitet Renault bis zum Rennen in Österreich am 22. Juni nur auf Bewährung. "Dort müssen wir über unseren künftigen Motorenpartner entscheiden", kündigte Marko an.

Sollte es bis dahin keine deutliche Besserung geben, liebäugelt Red Bull offenbar mit einem Wechsel zu Volkswagen. "VW setzt heute schon in anderen Rennserien Motoren ein, die der Formel-1-Technik ähnlich sind", sagte Marko.

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