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Degenfechter Fiedler büßt EM-Titel ein

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Degenfechter Fiedler büßt EM-Titel ein

07.06.2014, 19:54 Uhr | dpa

Degenfechter Fiedler büßt EM-Titel ein. Jörg Fiedler konnte seinen EM-Titel nicht verteidigen.

Jörg Fiedler konnte seinen EM-Titel nicht verteidigen. Foto: Jonathan Brady. (Quelle: dpa)

Straßburg (dpa) - Das war ein bitteres vorzeitiges Aus: Degenfechter Jörg Fiedler hat seinen EM-Titel verloren.

Der 36-Jährige vom FC Leipzig unterlag zum Auftakt der Europameisterschaften in Straßburg bereits unter den besten 16 dem ehemaligen französischen WM-Dritten Jean-Michel Lucenay mit 10:15 und wurde Neunter.

"Das tut weh", sagte Fiedler, der Olympia-Achte von London 2012, nach seinem Aus gegen Lucenay, Europameister von Leipzig 2010. Mangelnde Fitness war wohl mit ein Grund dafür, dass der Deutsche im Linkshänderduell klar unterlegen war. Fiedler: "Ich hatte hinten raus keine Chance." Delegationsleiter Dieter Lammer, Vizepräsident im Deutschen Fechter-Bund, war gleichfalls wenig erbaut: "Wir hätten uns einen erfolgreicheren Auftakt gewünscht."

Fiedlers Nachfolger ist der Ungar Andras Redli. Er schlug im Schlussgefecht Italiens ehemaligen Weltmeister Paolo Pizzo klar mit 15:8. Lucenay verlor das Halbfinale gegen Pizzo, Olympia-Fünfter von London, mit 11:15. Im zweiten Gefecht der Vorschlussrunde setzte sich der Vorjahressiebte Redli gegen den Schweizer Max Heinzer, Zwölfter der London-Spiele, mit 15:14 durch. Weltmeister Nikolai Nowosjolow aus Estland schied bereits in den Poolgefechten aus und beendete den Einzelwettbewerb auf Platz 77.

Fiedler, der 2011 in Sheffield und 2013 in Zagreb das Europa-Championat gewonnen hatte, war mit 15:7 gegen den Tschechen Martin Capek und 15:12 gegen den niederländischen Top-Fechter Bas Verwijlen souverän in das Achtelfinale eingezogen. Dann war er mit den Kräften am Ende.

Auch die drei anderen Deutschen schieden vorzeitig aus. Der WM-Achte Falk Spautz vom TSV Bayer 04 Leverkusen verlor unter den Top 32 gegen Sten Priinits aus Estland mit 9:15 und belegte Platz 22. Norman Ackermann aus Tauberbischofsheim wurde nach einem 7:13 gegen den Schweizer Fabian Kauter 56., der Leverkusener Christoph Kneip verlor ebenfalls im Tableau der besten 64 gegen den ehemaligen Weltmeister Anton Awdejew aus Russland mit 14:15 und nahm im Endklassement Rang 64 ein.

"Ich bin unzufrieden. Wir sind hierhergekommen, um Medaillen zu holen", kommentierte Herrendegen-Bundestrainer Didier Ollagnon das für ihn enttäuschende Gesamtergebnis.

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