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Ernüchterung für Volleyballer: Zwei klare Pleiten

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Ernüchterung für Volleyballer: Zwei klare Pleiten

08.06.2014, 21:33 Uhr | dpa

Ernüchterung für Volleyballer: Zwei klare Pleiten. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen verlor erneut gegen Frankreich.

Das Team von Bundestrainer Vital Heynen verlor erneut gegen Frankreich. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Ernüchterung bei Deutschlands Volleyball-Herren, gute Laune bei den Damen.

Während die DVV-Frauen beim Volleyball-Doppelpack in Stuttgart mit zwei 3:0-Siegen über Spanien in die Europaliga gestartet sind, zog die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen in der Weltliga in einem hart umkämpften Spiel gegen Frankreich mit 1:3 (25:19, 23:25, 20:25, 30:32) den Kürzeren. Am Vortag war sie bereits mit 0:3 (19:25,16:25,22:25) unterlegen gewesen.

Damit ist der EM-Sechste mit seinem Vorhaben, dem Weltranglisten-16. Frankreich am dritten Spieltag die Tabellenführung in der Vorrundengruppe D zu entreißen, vor den jeweils 2500 Zuschauern in der Porsche-Arena krachend gescheitert. Stattdessen fiel das Team hinter Argentinien auf Rang drei zurück. Nur der Gruppensieger zieht in die Zwischenrunde ein.

"Die Franzosen wollen in der Weltliga ins Finale kommen, wir wollen eine Medaille bei der WM", erklärte Vital Heynen den schwachen Auftritt im ersten Duell. Der Bundestrainer lässt in der Weltliga häufig rotieren, um Spieler mit Blick auf die Weltmeisterschaft im September in Polen weiterzuentwickeln, Frankreich trat dagegen mit einem eingespielten Team an - und hinterließ auch im zweiten Aufeinandertreffen den besseren Eindruck.

Zwar ging das Heynen-Team hochmotiviert in die zweite Partie, um die Scharte vom Vortag auszuwetzen. Im zweiten Satz zogen die Franzosen aber an und machten den Gastgebern mit ihrem starken Angriff um Diagonalspieler Antonin Rouzier das Leben schwer. Am Ende verwandelten sie ihren fünften Matchball zum Sieg.

Auch in der ersten Partie gegen "Les Bleus" hatten die Deutschen stark begonnen und im ersten Satz bereits mit 13:10 geführt, doch ein Sieben-Punkte-Lauf der Franzosen brachte sie aus der Spur. Vor allem die Probleme in der deutschen Blockabwehr nutzte der Gegner zu dem auch in der Höhe verdienten Sieg.

Dagegen hatten die deutschen Frauen gegen Spanien leichtes Spiel. Zwar trafen sie am Sonntag beim 3:0 (25:19,25:18,25:14) gegen den Weltranglisten-42. auf mehr Gegenwehr als tags zuvor, als es ebenfalls 3:0 (25:15,25:10,25:17) ausging. Die DVV-Auswahl war aber insgesamt eine Klasse besser und setzte sich an die Spitze der Gruppe B. "Ich bin froh, dass die jungen Spielerinnen viel Unterstützung von den erfahreneren bekommen haben", sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti und nannte die "gute Chemie zwischen den zwei Generationen" als Grund für die klaren Erfolge.

Die Mannschaft, die vor Wochenfrist das hochkarätige Turnier in Montreux gewonnen hatte, habe ein sehr gutes Niveau erreicht. Mit Blick auf die WM scheint das ein weiteres gutes Zeichen zu sein, auch wenn Spanien auf Weltklasse-Niveau nicht konkurrenzfähig ist.

Die DVV-Auswahl brauchte am Sonntag eine Weile, um ins Spiel zu finden. Es dauerte bis zum 17:16 im ersten Satz, ehe sie erstmals in Führung ging. Beim 19:14 im zweiten Durchgang war der Bann jedoch gebrochen. Im ersten Spiel war Spanien noch überfordert gewesen. Mit einer starken Annahme und variablem Angriffsspiel dominierten Spielführerin Margareta Kozuch und Co. den harmlosen Gegner fast nach Belieben.

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