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Totilas in Wiesbaden eine Klasse für sich

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Tolles Deutschland-Comeback  

Wunderhengst Totilas eine Klasse für sich

09.06.2014, 20:50 Uhr | t-online.de

Totilas in Wiesbaden eine Klasse für sich. Matthias Rath und Totilas (Quelle: dpa)

Matthias Rath und Totilas dominieren in Wiesbaden. (Quelle: dpa)

Matthias Rath und sein Millionen-Hengst Totilas sind auf dem besten Weg zurück in die Weltspitze. Bei seinem ersten Start seit zwei Jahren auf einem deutschen Turnier beeindruckte das Dressur-Paar am Pfingstwochenende in Wiesbaden Zuschauer, Richter und Konkurrenten. Mit Klasse-Noten über 80 Prozent im Grand Prix und Grand Prix Special empfahlen sich der 14-jährige Rapphengst und sein Reiter für die Weltreiterspiele im August/September in der Normandie.

Doch der 29-jährige Rath dachte schon weiter: "Wenn wir das die nächsten vier Jahre so halten können, ist das nicht so schlecht." Zunächst steht in drei Wochen die WM-Sichtung im saarländischen Perl-Borg an, dann folgt das CHIO in Aachen. In dieser Form sind die beiden Rückkehrer auf jeden Fall Kandidaten für das WM-Team.

Erstmals in seiner Karriere gewann Springreiter Toni Haßmann den Großen Preis von Wiesbaden. Mit seinem Pferd Classic Man drehte er im zweiten Umlauf eine fehlerfreie und die schnellste Runde. Das wurde mit einem Preisgeld von rund 21.000 Euro belohnt. Zweiter wurde Gerrit Schepers mit Czerny N, Rang drei ging an die 20-jährige Angelina Herröder mit Cornwall. Ansonsten dominierte der Brite John Whitaker mit zwei Siegen das Geschehen im Parcours.

Rath: "Er war einfach fantastisch"

Er habe nie daran gezweifelt, dass Totilas in den Turniersport zurückkehren werde, sagte Rath. Es habe eben länger gedauert, bis der Hengst sich wieder auskuriert habe. Einen besonders großen Druck habe er in Wiesbaden nicht gespürt: "Er ist genauso hoch wie in den vergangenen drei Jahren." Totilas habe trotz der langen Turnierpause sofort wieder mitgekämpft. "Mit ihm aufs Turnier zu fahren ist ein Traum. Er ist einfach fantastisch", schwärmte Rath.

Zwei Jahre waren Rath und der einst als Wunderpferd titulierte Totilas nicht mehr in den Dressur-Vierecken aufgetreten. Erst hatte das Pfeiffer'sche Drüsenfieber den zweimaligen deutschen Meister vor den Olympischen Spielen 2012 in London zu einer Pause gezwungen. Dann verletzte sich Totilas im März 2013 beim Deckeinsatz. Vor zwei Wochen überraschten die beiden dann mit einem vielversprechende Comeback in der belgischen Provinzstadt Kapellen.

In Wiesbaden zeigte sich das Duo noch einmal in besserer Form. Reiter und Pferd scheinen endlich nach langer Zeit zueinander gefunden zu haben. Totilas wirkte noch gelassener und ausdrucksvoller. Am Montag siegten Rath und "Toto" im Grand Prix Special mit 83,196 Prozentpunkten und lagen über 13 Prozentpunkte vor dem zweitplatzierten Schweden Kristian von Krusenstierna mit Biggles.

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