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Formel 1: Red Bull wirft Mercedes aus dem Hotel

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Zoff vor Österreich-Rennen  

Red Bull wirft Mercedes aus dem Hotel

10.06.2014, 10:46 Uhr | t-online.de

Formel 1: Red Bull wirft Mercedes aus dem Hotel. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist derzeit nicht gut auf Red Bull zu sprechen. (Quelle: imago/PanoramiC)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist derzeit nicht gut auf Red Bull zu sprechen. (Quelle: PanoramiC/imago)

Zoff zwischen Mercedes und Red Bull vor dem Großen Preis von Österreich in gut zwei Wochen in Spielberg: Silberpfeil-Boss Toto Wolff behauptet, die "Bullen" - bei ihrem Heim-Rennen Mitveranstalter - hätten Mercedes aus dem gemeinsamen Teamhotel verbannt, obwohl es eine Reservierung gegeben habe.

"Wir sind rausgeschmissen worden", wird Wolff von "sport.de" zitiert. Das Brisante daran: Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ist Eigentümer des Hotels.

Mechaniker müssen 70 Kilometer pendeln

Mercedes wittert nun einen klaren Wettbewerbsvorteil zu Gunsten von Red Bull und ist sauer über den unnötigen Reisestress für die Mechaniker. "Die, die am meisten und härtesten am Auto arbeiten, müssen jetzt jeden Tag 70 Kilometer pendeln", sagte Wolff. Die Piloten seien von der Umbuchung aber nicht betroffen. Sowohl Nico Rosberg, als auch Lewis Hamilton würden in der Nähe der Strecke wohnen.

Bei Red Bull kann man die Aufregung nicht verstehen. "Wir hatten insgesamt nur eine Anfrage. Und die hat Mercedes selbst wieder storniert", erklärte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko. Er unterstellte Wolff zudem, das Thema "absichtlich konstruiert" zu haben und sprach von "unverständlichem Theater".

Lauda: "Ein Witz"

Markos Äußerungen brachten wiederum Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda auf die Palme. "Ein Witz, wir haben unsere Zimmer nicht storniert. Warum sollten wir das tun? Wir wären gerne dort geblieben", betonte er. Für mächtig Zündstoff der beiden derzeit besten Teams in der Formel 1 ist also schon jetzt gesorgt. Fortsetzung auf der Strecke folgt bestimmt.

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