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Sebastian Vettel: Strategiefehler kostete Sieg in Kanada

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"Kommandostand hat sich verschätzt"  

Red-Bull-Fehler kostete Vettel den Sieg in Montreal

11.06.2014, 09:54 Uhr | t-online.de

Sebastian Vettel: Strategiefehler kostete Sieg in Kanada. Sebastian Vettel hat in dieser Saison einfach kein Glück. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel hat in dieser Saison einfach kein Glück. (Quelle: Reuters)

Dieses Eingeständnis hilft Sebastian Vettel nichts: Sein Red-Bull-Team hat zugegeben, dass ein Strategiefehler den möglichen Sieg des Weltmeisters beim Großen Preis von Kanada gekostet hat. "Der Kommandostand hat sich verschätzt", erklärte Motorsportchef Helmut Marko gegenüber "Auto Bild Motorsport".

In der 36. Runde war Vettel zu seinem zweiten Stopp an die Box gekommen. Zu diesem Zeitpunkt lag er vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, der einen Umlauf später zum Reifenwechsel kam. Doch als der Australier mit neuen Slicks wieder auf die Strecke fuhr, lag der Australier dann vor Vettel.

"Hätten Ricciardo bewusst einbremsen müssen"

Des Rätsels Lösung: Vettel war auf seiner Runde vor dem Boxenstopp von Nico Hülkenberg aufgehalten worden. Ricciardo hatte hingegen freie Fahrt gehabt. Im Vergleich der Inlap-Runden war der spätere Sieger 0,896 Sekunden schneller. Zusätzlich machte der Australier noch beim Reifenwechsel weitere zwei Zehntelsekunden gut - was allerdings nicht den Ausschlag für den Positionswechsel der beiden Teamkollegen gab.

"Damit er hinter Vettel bleibt, hätten wir Ricciardo bewusst einbremsen und später zum Stopp holen müssen", räumte Marko nun ein. Doch niemand bei Red Bull handelte. Vettel bleib während des gesamten restlichen Rennens hinter Ricciardo, der kurz vor Rennende dann auch noch den schwächelnden Mercedes von Nico Rosberg kassierte und so seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte.

Marko nimmt Vettel in Schutz

Mit nunmehr 79 Punkten schob sich der Australier in der WM-Wertung auf Platz drei hinter Rosberg (140) und Lewis Hamilton (Mercedes/118) vor. Vettel belegt mit 60 Zählern Rang fünf.

Doch Marko nimmt den viermaligen Weltmeister in Schutz. "Im Moment ist der Vergleich verzerrt. Sebastian hatte viel Pech mit der Technik. In Malaysia hatte er ein problemloses Rennen. Da kam er vor Daniel ins Ziel", sagte Marko.

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