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Platz 16 - EM-Debakel für deutsches Herrendegen-Team

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Platz 16 - EM-Debakel für deutsches Herrendegen-Team

11.06.2014, 19:38 Uhr | dpa

Platz 16 - EM-Debakel für deutsches Herrendegen-Team. Jörg Fiedler konnte schon im Einzel seinen EM-Titel nicht erfolgreich verteidigen.

Jörg Fiedler konnte schon im Einzel seinen EM-Titel nicht erfolgreich verteidigen. Foto: Jonathan Brady. (Quelle: dpa)

Straßburg (dpa) - Jörg Fiedler zog nach dem EM-Debakel von Straßburg eine gnadenlose Bilanz.

"Das ist ernüchternd, das ist bitter. Dabei hatten wir uns ganz viel vorgenommen", kommentierte der schon am Samstag entthronte Einzel-Europameister vom FC Leipzig den Absturz der deutschen Degenherren auf Platz 16 - erneut ein Tiefpunkt nach EM-Rang 13 wie 2012 in Legnano oder WM-Platz 17 wie 2006 in Turin.

Nach der Achtelfinalniederlage gegen Russland mit 32:33 in der Verlängerung verloren Fiedler, die Leverkusener Christoph Kneip und Falk Spautz sowie Niklas Multerer aus Heidenheim am Mittwoch in der Runde um die Plätze neun bis 16 auch gegen die Niederlande (37:45), Finnland (32:45) und am Ende gegen Dänemark (40:45). Nur Schweden war auf Rang 17 noch schlechter.

Gegen den späteren EM-Dritten Russland (45:44 gegen die Ukraine) sei es noch ganz okay gewesen, befand Fiedler: "Danach haben wir wie paralysiert gefochten. Wir haben alles falsch gemacht, was man falsch machen kann." Verbands-Vizepräsident Dieter Lammer war restlos bedient: "Nach dem knappen Aus gegen Russland hat die Mannschaft mit ihrem Auftreten maßlos enttäuscht."

Jetzt soll vor der WM vom 15. bis 23. Juli im russischen Kasan auf das Debakel reagiert werden. Lammer: "Wir müssen die Schlüsse daraus ziehen und Veränderungen umsetzen." Doch in der kurzen Zeit bis zu den Weltmeisterschaften, das ist Lammer klar, "werden wir nicht mehr viel ändern können".

Im Achtelfinale gegen Russland hatte Fiedler als vorletzter Fechter einen 21:26-Rückstand wettgemacht und auf 26:26 ausgeglichen. Danach musste der zweimalige deutsche Meister Kneip auf die Planche und hielt bis zum Ende der regulären Kampfzeit ein 32:32, ehe er in der Verlängerung den entscheidenden Treffer hinnehmen musste.

Max Heinzer, Fabian Kauter, Benjamin Steffen und Peer Borsky holten indes für die Schweiz mit einem 45:34 gegen Spanien den dritten EM-Titel mit dieser Waffe nacheinander.

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