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Deutsche Hockey-Herren beenden WM so schlecht wie nie

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Nach sechstem Platz  

Deutsche Hockey-Herren beenden WM so schlecht wie nie

15.06.2014, 13:28 Uhr | dpa

Deutsche Hockey-Herren beenden WM so schlecht wie nie. Die deutschen Hockey-Herren haben bei der WM auch gegen Belgien verloren.

Die deutschen Hockey-Herren haben bei der WM auch gegen Belgien verloren. Foto: Bas Czerwinski. (Quelle: dpa)

So eine Schlappe mussten die deutschen Hockey-Herren bei einer WM noch nie hinnehmen.

Nach der 2:4 (1:1)-Niederlage gegen Belgien im Spiel um den fünften Platz schlich das Team von Bundestrainer Markus Weise mit hängenden Köpfen durch die Arena in Den Haag und bedankte sich zaghaft bei den wenigen deutschen Fans. Im Anschluss verschwand die Gruppe im Kabinengang. Lediglich Bundestrainer Markus Weise und sein Kapitän Max Müller stellten sich nach der historischen Pleite den Fragen der Journalisten.

"Wir haben nicht das erreicht, was wir erreichen wollten", sagte Weise gefasst und brachte die Leistung vom Sonntagmorgen auf den Punkt: "Wir waren weit weg vom erforderlichen Niveau, unser Wille war heute nicht da, und wir haben verdient verloren."

Zunächst guter Start für DHB-Herren

Obwohl die Belgier verletzungsbedingt zwei Akteure weniger als die Auswahl des Deutschen Hockey Bundes (DHB) aufbieten konnten, führten die "Red Lions" den Olympiasieger streckenweise vor und fügten ihm die dritte Niederlage im sechsten Turnierspiel zu. Folge war mit Platz sechs das schlechteste WM-Abschneiden eines deutschen Herren-Teams: Bisheriger Tiefpunkt war der fünfte Rang bei der Premieren-WM 1971.

"Das war nicht das, was wir uns vorstellen", räumte Müller ein. Dabei hatte die Begegnung mit Christopher Zellers (18. Minute) Führungstreffer per Strafecke gut begonnen. Doch Belgien drehte das Spiel durch Strafeckentore von Tom Boon (25.) und Tanguy Cosyns (40.). Die Freude über den 2:2-Ausgleich von Florian Fuchs (56.) machte Florent van Aubel (59.) nur wenige Minuten später mit dem 2:3 zunichte, ehe Sébastian Dockier (65.) bei belgischer Unterzahl dem Europameister sogar das 2:4 einschenkte.

"Wir müssen das jetzt analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen", kündigte Weise selbstkritisch an. "Fitness ist dabei ein Punkt, über den wir reden müssen." Dennoch stellte der Bundestrainer klar, dass er mit der Leistung einiger Akteure sehr zufrieden gewesen sei, während sich andere wiederum weit weg von ihrem Können präsentiert hätten.

Personelle Zukunft ungewiss

Wie es nun mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 personell weitergeht, konnte Weise noch nicht sagen: "Ich werde mich jetzt in Ruhe mit den Spielern unterhalten, die in ihrer Karriere schon fortgeschritten sind." Die Rückkehr des am Kreuzband verletzten und in Den Haag arg vermissten Leitwolfs Moritz Fürste aus Hamburg erwartet Weise spätestens zur Leistungsdiagnostik Anfang November. Nun steht für das Team erst einmal die verdiente Sommerpause an.

Die deutschen Damen hatten das Turnier bereits am Freitag durch ein 2:4 gegen Südkorea als Achte beendet und damit nach 1990 und 2006 das schlechteste WM-Abschneiden in der Verbandsgeschichte egalisiert. Seinen bereits siebten WM-Titel sicherte sich Rekordchampion Niederlande mit einem 2:0-Erfolg im Endspiel über Australien, Rang drei sicherte sich Argentinien durch ein 2:1 gegen die USA.

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