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Christian Horner: "Über Sebastian Vettel schwebt eine dunkle Wolke"

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"Dunkle Wolke über Vettel"  

Weltmeister erlebt wahnwitzige Pannenserie

22.06.2014, 17:28 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Christian Horner: "Über Sebastian Vettel schwebt eine dunkle Wolke". Feierabend: Sebastian Vettel wird in seinem Red Bull in die Garage geschoben. (Quelle: Reuters)

Feierabend: Sebastian Vettel wird in seinem Red Bull in die Garage geschoben. (Quelle: Reuters)

Weltmeister Sebastian Vettel hat den Tiefpunkt einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen erreicht. Beim Großen Preis von Österreich, dem Heimrennen seines Red-Bull-Teams, krebste der viermalige Champion nach technischen Problemen mehr als 30 Runden am Ende des Feldes herum, ehe sein Team ein Einsehen hatte und den Geschlagenen in die Box holte. Bei Red Bull scheint man bereits an einen Fluch zu glauben. "Das ist tatsächlich so eine Art dunkle Wolke, die derzeit über Sebastian schwebt“, sagte Teamchef Christian Horner zu Sky.

Entsprechend gefrustet war der Weltmeister nach seinem Aus in Spielberg. "Viel Lust zu reden habe ich nicht. Ich stehe hier und mache keine Punkte, das ist bitter", sagte Vettel, während Mercedes-Pilot Nico Rosberg mit dem dritten Saisonsieg vor seinem Teamkollegen einen weiteren Schritt in Richtung Weltmeisterschaft machte. Dass diese für den Titelverteidiger längst kein Thema mehr ist, daran ließ Vettel kaum Zweifel. "Es ist ja nicht so, als hätte es sich nicht abgezeichnet", sagte der 26-Jährige bei RTL. Die ständigen Probleme an seinem Auto werden langsam zum Running Gag der Formel 1, und sie rissen auch in Spielberg nicht ab: "Warum es bei mir immer was anderes ist, weiß ich nicht. Aber es ist klar, dass man so nicht in die Gänge kommt."

Vorzeitiger Feierabend beim Qualifying

"Die ersten zwei Runden waren ganz gut, aber relativ schnell hatte ich dann keinen Vortrieb mehr. Ich habe dann gewartet, ob was Schlaues von der Box kommt, aber es kam nichts", sagte Vettel. "Das Problem hat sich dann zwar behoben, aber mit einer Runde Rückstand hat das keinen großen Sinn mehr gemacht. Da kann man auch Kilometer sparen."

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Wie schlecht es um Vettel und seine "Suzie" bestellt war, hatte bereits das Qualifying offenbart. Schon in Q1 verpasste Vettel die Top Ten deutlich und kam als 15. nur knapp in den zweiten Durchgang. Doch in Q2 war dann endgültig Schluss mit der erhofften Jagd auf die Silberpfeile. "Das ist natürlich immer bitter. Die Zeit habe ich nicht in einer bestimmten Passage liegen lassen, sondern vielmehr da und dort etwas Zeit verloren", so Vettel nach seinem vorzeitigen Aus.

Webber: "Seb hat mein Auto erwischt"

Ein bisschen Trost für den bisher so enttäuschenden Saisonverlauf mit zahlreichen Pannen gab es derweil von Ricciardo-Vorgänger Mark Webber. "Ich glaube, Seb hat in diesem Jahr mein Auto erwischt", sagte der Australier im ORF. In der Vergangenheit waren, wenn überhaupt, technische Probleme deutlich öfter an Webbers statt an Vettels Auto aufgetaucht.

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Vor dem Rennen hatte Vettel seinen Optimismus trotzdem nicht verloren. "Ich hoffe, dass wir im Rennen ein Stück näher dran sein werden. Es wird sicher kein einfaches Rennen, aber wir bleiben natürlich optimistisch", sagte Vettel und verriet sein Erfolgsrezept: "Reifen schonen und die richtige Strategie. Wenn es für die Strategie etwas Schlaues gibt, hoffe ich, dass uns das heute einfällt."

Kurz nach dem Start schon überrundet

Damit war es aber schon nach zwei Runden vorbei. "Ich verliere Leistung. Sagt mir, was ich tun soll", funkte ein verzweifelter Vettel, der vom Rest des Feldes überholt wurde. Wenig später gab es allerdings Entwarnung. "Warum auch immer, es geht wieder", so Vettel. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn das gesamte Fahrerfeld bereits einmal überrundet. "Es war ein Elektronikproblem", erklärte Horner später.

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Nachdem sich Vettel im Kampf gegen den Vorletzten Esteban Gutierrez den Frontflügel zerstört hatte, war sein Arbeitstag weniger später endgültig beendet.

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Besserung ist nicht in Sicht

Schon vor der Saison hatten die Probleme bei den Red Bulls angefangen und setzten sich in den Rennen fort. Mal war es die Elektronik oder das Hybridsystem, dann wieder die Software. In Melbourne, Monaco und nun auch in Spielberg sah Vettel die Zielflagge nicht. Weder Pole noch ein Sieg gelangen ihm bislang. Ricciardo gewann immerhin in Montreal, als der Deutsche mit Platz drei sein bestes Saisonergebnis schaffte. (Vettels Pannensaison im Überblick)

Besserung ist nicht in Sicht. In Spielberg zeigte sich, dass der Renault-Motor im Red Bull derzeit den Mercedes-Aggregaten unterlegen ist - auch ohne Pannen. Doch "momentan ist es ziemlich schwierig", sagte Horner, der weiß, dass sich an den Motoren innerhalb der Saison nicht viel machen lässt. Keine gute Aussichten für Vettel.

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