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Bernie Ecclestone will lieber einen dritten Ferrari als einen Caterham

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Ecclestone fordert  

Lieber einen dritten Ferrari als Caterham

02.07.2014, 15:46 Uhr | t-online.de

Bernie Ecclestone will lieber einen dritten Ferrari als einen Caterham. Geht es nach Bernie Ecclestone, hat Ferrari-Pilot Fernando Alonso bald zwei Teamkollegen. (Quelle: imago/HochZwei)

Geht es nach Bernie Ecclestone, hat Ferrari-Pilot Fernando Alonso bald zwei Teamkollegen. (Quelle: HochZwei/imago)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone betont immer wieder, dass ihm die kleinen, finanzschwachen Teams ein Dorn im Auge sind. Nun hat der 83-Jährige seine Kritik erneuert. Er will Caterham und Co. aus der Königsklasse des Motorsports verbannen und gleichzeitig die großen Rennställe stärken.

"Ich bin für eine Formel 1 mit acht Teams“, sagte Ecclestone der "Gazzetta dello Sport" und erklärte: "Ist es besser einen dritten Ferrari zu haben oder einen Caterham? Ferrai könnte vielleicht neue Sponsoren in den USA und einen amerikanischen Fahrer finden. Fantastisch! Bei den anderen ist es dasselbe."

Caterham-Boss will Rennstall verkaufen

Die Diskussion um die kleinen Teams schwelt seit Jahren. Teams wie Caterham und Marussia, aber auch Sauer oder Lotus hangeln sich von Jahr zu Jahr und können nur mit großer Kraftanstrengung finanziell überleben. "Sie müssen aufhören. Wenn du nicht die finanziellen Mittel hast, dann lass es“, betonte Ecclestone.

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Zuletzt kündigte Caterham-Boss Tony Fernandes an, seinen Rennstall verkaufen zu wollen. Er sei es leid, immer nur zu investieren und trotzdem am Ende des Feldes herum zu krebsen, heißt es in den Fachmedien.

150 Millionen Euro Startkapital sind nötig

"Schaut euch Caterham an“, sagte Ecclestone. "Sie haben viel Geld investiert und würden noch einmal soviel brauchen, deshalb sehen sie sich nach Pay-Drivern (Fahrer, die finanzkräftige Sponsoren mitbringen, Anm. d. Red.) um. Aber warum, wo sie doch ohnehin nie konkurrenzfähig waren?"

Ecclestones Kritik ist zu verstehen. Teams, die in die Formel 1 einsteigen, müssen ein Startkapital von mindestens 150 Millionen Euro mitbringen. Denn Windkanal, ein Simulator, Ingenieure, Mechaniker und nicht zuletzt die Fahrer kosten eine Menge Geld.

Und Erfolg ist damit längst nicht garantiert. Im Gegenteil: Von den drei Teams, die 2010 in die Formel 1 gekommen sind, hat bislang nur Marussia zwei WM-Punkte eingefahren. Caterhams Zukunft ist, wie erwähnt, ungewiss. HRT hat den Betrieb bereits eingestellt.

Zwei neue Teams stehen in den Startlöchern

Trotz der großen Herausforderungen versuchen immer wieder "Motorsport-Verrückte“, in der Formel 1 Fuß zu fassen. Das US-Team von Gene Haas will 2016 in der Königsklasse Gas geben. Auch das rumänische Projekt Forza Rossa steht in den Startlöchern. Ob es bei diesen Teams besser laufen wird als bei Caterham und Co., muss man abwarten. Ecclestones Unterstützung haben sie jedenfalls nicht.

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