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Deutsche Triathlon-Asse jagen Weltmeister van Lierde

03.07.2014, 14:55 Uhr | dpa

Deutsche Triathlon-Asse jagen Weltmeister van Lierde. Frederik Van Lierde muss sich in in Frankfurt am Main auf starke deutsche Konkurrenten einstellen.

Frederik Van Lierde muss sich in in Frankfurt am Main auf starke deutsche Konkurrenten einstellen. Foto: Bruce Omori. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Weltmeister ist er schon, jetzt will der Belgier Frederik van Lierde auch Ironman-Europameister werden. Erstmals startet der Hawaii-Sieger von 2013 am Sonntag in Frankfurt am Main.

"Einen Tag war ich schon mal hier. Da habe ich mir die Strecke angesehen", sagte van Lierde bei einer Pressekonferenz. Er erwartet ein schnelles Rennen. Zu seinen höchsten Herausforderern zählen die deutschen Asse.

Zu denen gehört auch Jan Frodeno, obwohl er noch nie einen Ironman bestritten hat. Der 32-Jährige gibt in der hessischen Metropole sein Debüt auf der Langstrecke. Ab 6.45 Uhr geht es für ihn und seine Kollegen 3,8 Kilometer durch den Langener Waldseee. Dann 180 Kilometer auf dem Rad rund um Frankfurt, ehe zum Abschluss links und rechts des Mains ein Marathon gelaufen wird. "Ich bin bestimmt kein Favorit. Für mich ist es ein Abenteuer, ich bin positiv nervös", meinte der Olympiasieger von 2008.

In dem Vorjahreszweiten Jan Raphael, dem 70.3-Weltmeister Sebastian Kienle und Andreas Raelert ist weitere erstklassige Konkurrenz am Start. "Ein Olympiasieger, der amtierende 70.3-Weltmeister und der amtierende Ironman Weltmeister in einen Rennen, das gab es noch nie", sagte Geschäftsführer Thomas Dieckhoff vor der 13. Auflage des Ausdauer-Klassikers. Laut Angaben des Veranstalters sorgen 4500 freiwillige Helfer für einen reibungslosen Ablauf.

Bei den Frauen sind alle Augen auf die Vorjahressiegerin Camilla Pedersen aus Dänemark gewichtet. Zwei Monate nach ihrem Triumph in Frankfurt vor einem Jahr im Juli hatte die 31-Jährige einen schweren Unfall beim Radtraining. 19 Tage lag Pedersen im Koma. Jetzt ist sie zurück an der Weltspitze.

Herausgefordert wird die Dänin von der Zweiten im letzten Jahr, Jodie Swallow aus England. Geheimfavoriten ist die Österreicherin Eva Wutti, die erstmals in Frankfurt dabei ist. "Ich kenne die Strecke nicht", meinte Wutti, bei der es meist nach dem Motto "entweder schnell oder aufgeben" geht. "Hier will ich ankommen."

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