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Rudern  

Deutschland-Achter mit Sieg direkt im Rotsee-Finale

11.07.2014, 18:22 Uhr | dpa

Deutschland-Achter mit Sieg direkt im Rotsee-Finale. Der deutsche Achter (vorn) setzt sich souverän im Vorlauf durch.

Der deutsche Achter (vorn) setzt sich souverän im Vorlauf durch. Foto: Urs Flueeler. (Quelle: dpa)

Luzern (dpa) - Im Dauerregen von Luzern hat der Deutschland-Achter seine internationale Vormachtstellung eindrucksvoll bewiesen.

Das Team um Schlagmann Felix Wimberger (Passau) fuhr im Vorlauf des Ruder-Weltcups auf dem Rotsee einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor Polen und Australien heraus und steht damit direkt im Finale. Bei insgesamt fünf Vorlaufsiegen qualifizierten sich drei Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) für den Endlauf.

"Wir sind nach der Wettkampfpause ein eher semioptimales Rennen gefahren. Es schwankte zwischen genial und okay", meinte Wimberger. Der 24-Jährige hat wieder die Position des Schlagmanns übernommen. Beim EM-Sieg in Belgrad vor sechs Wochen hatte diese noch Felix Drahotta (Leverkusen) inne, der wieder im Mittelschiff sitzt.

Skiff-Ass Marcel Hacker zeigte sich gleichfalls souverän. Nach dem Vorlaufsieg am Vormittag gewann der deutsche Einer-Meister aus Magdeburg auch das völlig verregnete Viertelfinale am Nachmittag. Der 37-Jährige setzte sich dabei gegen Nicholas Purnell (Australien) und Kristian Wasiljew (Bulgarien) sicher durch und lag stets an erster Position.

Dass für den Deutschland-Achter trotz des spannenden Rennverlaufs am Ende ein ungefährdeter Sieg mit einer dreiviertel Länge Vorsprung vor dem polnischen Boot heraussprang, durfte durchaus positiv gewertet werden. Entsprechend zuversichtlich blickt Wimberger auf das Finale am Sonntag: "Jetzt haben wir ein Rennen in den Knochen. Sonntag soll hier die Hütte brennen. Wir wollen gewinnen."

Im Frauen-Doppelvierer und im Vierer ohne Steuermann haben zwei weitere Boote bereits das Finale erreicht. Der Doppelvierer um Schlagfrau Lisa Schmidla (Krefeld) ist, wie der Achter, ein Sieggarant. "Wir haben unsere stärksten Skullerinnen im Boot, sie harmonieren gut miteinander", sagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock, der sich zufrieden mit dem Auftakt zeigte: "Es gab keinen großen Ausrutscher nach unten."

Zwei Ausfälle musste die deutsche Flotte verkraften. Die Leichtgewichtsruderer Jason Osborne (Mainz) und Lena Müller (Ulm) mussten wegen Zahnproblemen passen.

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