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Rudern  

Hacker trotz Startschwierigkeiten im Finale von Luzern

12.07.2014, 17:58 Uhr | dpa

Hacker trotz Startschwierigkeiten im Finale von Luzern. Marcel Hacker erreichte das Finale durch einen dritten Platz in seinem Halbfinal-Lauf.

Marcel Hacker erreichte das Finale durch einen dritten Platz in seinem Halbfinal-Lauf. Foto: Urs Flueeler. (Quelle: dpa)

Luzern (dpa) - Trotz eines mäßigen Starts hat Einerfahrer Marcel Hacker aus Magdeburg das Finale beim Ruder-Weltcup in Luzern erreicht.

Im Halbfinale am Samstag belegte der frühere Weltmeister hinter dem Tschechen Ondrej Synek und Mindaugas Griskonis aus Litauen einen dritten Platz. Der Finaleinzug geriet allerdings nie in Gefahr.

"Ich habe den Start verpennt. Die Ampel sprang so schnell auf Rot und dann auf Grün um. So schnell konnte ich gar nicht reagieren", sagte der 37-Jährige. Der Routinier hat sich dabei eine Länge Rückstand eingehandelt, aber einen kühlen Kopf behalten. "Nach zwei verhauenen Schlägen habe ich meinen Rhythmus gefunden und Platz drei behauptet", erzählte Hacker.

Der EM-Zweite muss sich im Finale am Sonntag mit einer Außenbahn begnügen, blickt aber gelassen und zuversichtlich nach vorn. "Wenn man eine Medaille gewinnen will, muss man um Gold kämpfen. Das wird ein heißer Ritt", sagte Hacker angesichts der starken Konkurrenz um Weltmeister Synek und Olympiasieger Mahe Drysdale aus Neuseeland.

Auch die anderen beiden Männer-Skullboote erreichten das Finale. Der Doppelvierer mit dem Schlagmann Tim Grohmann und der Doppelzweier mit Stephan Krüger/Hans Gruhne kamen als Halbfinal-Zweite weiter.

Dagegen schieden gleich sechs Boote im Halbfinale aus. Die erst 19-jährige Saarbrückerin Anne Beenken zahlte mit Platz sechs im Einer Lehrgeld. "Sie ist noch jung und lernt mit jedem Rennen dazu", sagte Marcus Schwarzrock, Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes. Den EM-Dritten Anton Braun/Bastian Bechler aus Berlin fehlte im Zweier eine Zehntelsekunde auf die drittplatzierten Südafrikaner. Ebenso war für alle drei Leichtgewichtsboote und dem Frauen-Doppelzweier mit Mareike Adams/Julia Richter im Halbfinale Endstation.

Sieben Boote stehen am Sonntag in den 14 olympischen Klassen im Finale. Am Freitag hatte bereits der Deutschland-Achter mit einem Vorlaufsieg den Einzug in den Endlauf perfekt gemacht. Ebenso hat der Frauen-Doppelvierer gute Siegchancen. "Ich rechne mit zwei bis maximal vier Medaillen", sagte Schwarzrock.

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