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Deutschland-Achter feiert gelungene WM-Generalprobe

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Rudern  

Deutschland-Achter feiert gelungene WM-Generalprobe

13.07.2014, 17:00 Uhr | dpa

Deutschland-Achter feiert gelungene WM-Generalprobe. Der Deutschland-Achter siegte beim Weltcup in Luzern.

Der Deutschland-Achter siegte beim Weltcup in Luzern. Foto: Urs Flueeler. (Quelle: dpa)

Luzern (dpa) - In einem packenden Herzschlagfinale hat der Deutschland-Achter die WM-Generalprobe mit Bravour bestanden. Das Paradeboot um Schlagmann Felix Wimberger (Passau) wehrte beim Weltcup in Luzern die Angriffe des russischen Achters ab und feierte einen grandiosen Triumph am Rotsee.

Für den Europameister war es der zweite wichtige Sieg in dieser Saison, der Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften in Amsterdam (24.-31. August) gibt.

"Die Russen haben uns gefordert, aber wir haben unseren Plan durchgesetzt", sagte Wimberger. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen, das an das olympische Finale in London erinnerte, lieferten sich die beiden Achter einen erbitterten Kampf. Erst schob sich das russische Boot vor, dann konterte die deutsche Crew entschieden und fuhr im Endspurt einen Vorsprung von einer knappen halben Länge heraus.

"Das war eine richtig geile Teamleistung. Wir haben immer an uns geglaubt", meinte Eric Johannesen. Auch Bundestrainer Ralf Holtmeyer war zufrieden: "Wir haben uns nach dem EM-Sieg ein Stück weiterentwickelt. Gerade die jungen Ruderer, wie Felix Wimberger als Schlagmann, haben einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht."

Marcel Hacker ist in einem kuriosen Einer-Finale mit Glück Dritter hinter Olympiasieger Mahe Drysdale (Neuseeland) und Weltmeister Ondrej Synek (Tschechien) geworden. Hacker lag abgeschlagen auf Platz fünf, als der vor ihm liegende Mindaugas Griskonis aus Litauen bei Streckenhälfte ins Wasser stürzte und ausschied. Zudem musste sich der Holländer Roel Braas auf den letzten 500 Metern völlig entkräftet ohne weitere Gegenwehr überholen lassen. "Ich bin mein Rennen gefahren, habe meine Chance gewittert und sie genutzt", sagte Hacker zufrieden.

Zu einem ungefährdeten Sieg fuhr der Frauen-Doppelvierer um Schlagfrau Lisa Schmidla (Krefeld) vor Kanada und Neuseeland. Damit sicherte sich das Quartett auch den Gewinn des Gesamt-Weltcups. "Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Wir müssen weiter arbeiten und viele Trainingskilometer aufholen", befand Schmidla im Hinblick auf die WM.

Mit insgesamt nur drei Medaillen und sieben Finalteilnahmen konnte der Deutsche Ruderverband (DRV) aber nicht zufrieden sein. Enttäuschend war vor allem der sechste Platz der Olympiasieger aus dem Männer-Doppelvierer. "Wir sind hier nicht auf dem Niveau, auf dem wir mal waren. Das tut weh", sagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock. Weitere Rückschläge gab's bei den Leichtgewichtsbooten, von denen keines das Finale erreichte.

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