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Fechten: WM-Aus für Joppich - Bachmann verpasst Bronze

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Fechten: WM-Aus für Joppich - Bachmann verpasst Bronze

19.07.2014, 17:40 Uhr | dpa

Fechten: WM-Aus für Joppich - Bachmann verpasst Bronze. Sebastian Bachmann (l) verlor im WM-Viertelfinale gegen Timur Safin.

Sebastian Bachmann (l) verlor im WM-Viertelfinale gegen Timur Safin. Foto: Sergei Ilnitsky. (Quelle: dpa)

Kasan (dpa) - Nach bitteren Niederlagen für die Florettstars Peter Joppich und Carolin Golubytskyi droht Deutschlands Fechtern bei der WM in Russland heftiges Ungemach.

Der viermalige Einzel-Weltmeister Joppich gab in Kasan beim 6:15 in Runde zwei gegen den international nahezu unbekannten Russen Timur Safin Rätsel auf. Golubytskyi erwischte es noch schlimmer: 2013 war sie stolze Zweite - nun stürzte sie auf Rang 33 ab.

Sebastian Bachmann machte vor, wie es gehen kann, obwohl auch er leer ausging. Der Vorjahressiebte aus Tauberbischofsheim stürmte ins Viertelfinale: 15:8 gegen den einstigen Olympia-Achten Richard Kruse (Großbritannien), dann das tolle 15:7 gegen Titelverteidiger Miles Chamley-Watson aus den USA, der dem Deutschen in Budapest 2013 Edelmetall (14:15 im Viertelfinale) noch verwehrt hatte. Son Young Ki (Südkorea) war Bachmann unter den Top 16 (15:10) nur zu Beginn ebenbürtig - und erst Safin beendete beim 15:12 Bachmanns Lauf.

Coach Ulrich Schreck sah Bachmann "klar benachteiligt". Auch Sportdirektor Sven Ressel schimpfte auf die Kampfrichter: "Mit zwei Fehlentscheidungen ist Bachi die Medaille genommen worden. Schade, er hätte sie verdient." Joppich war von Medaillen weit entfernt, stand schon im Auftaktgefecht gegen Maor Hatoel (Israel) vor dem Ende, glich zwei Sekunden vor Zeitablauf zum 14:14 aus und rettete sich über den "sudden death".

Gegen Safin wurde es schlimm. Joppich: "Er hat alles getroffen, bei jedem Angriff." Und nun? "Schnell einen Haken dranmachen - in drei Tagen ist Mannschaft", meinte der Koblenzer nach Platz 20. Die Bonner Moritz Kröplin und Marius Braun beendeten das Einzelturnier auf den Positionen 42 (Kröplin) und 78 (Braun).

Ein Debakel erlebte die von einem Infekt geschwächte Golubytskyi, die mit dem 11:15 in Runde eins gegen Kelleigh Ryan (Kanada) alle Chancen vergab, erneut im Finale zu stehen: "Ich bin sehr enttäuscht." Sandra Bingenheimer verschenkte gegen die Ungarin Gabriella Varga ein 14:10, kassierte eine Sekunde vor dem Ende den Ausgleich, dann den K.o. im "sudden death". "Man kann gegen sie verlieren, aber nicht bei so einer Führung und nicht, wenn ich sie eigentlich im Sack habe", kommentierte sie ihren Lapsus.

Für die zwei anderen Damen des Tauber-Quartetts war erst im Achtelfinale Schluss. Katja Wächter verlor gegen Italiens EM-Zweite Martina Batini 3:15, die EM-Siebte Anne Sauer gegen die Olympia-Fünfte Lee Kiefer aus den USA 9:15. Sauer war als 14. vor Wächter (15.), Golubytskyi (33.) und Bingenheimer (42.) beste Deutsche.

Gewinnen die Degen-Experten um Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann zum Abschluss der sechs Individualwettbewerbe an diesem Sonntag nichts, wird es für den Deutschen Fechter-Bund schwer, das Wunschvorhaben von zwei bis drei Medaillen umzusetzen. In Budapest (0-1-1) und in Catania 2011 (0-1-1) war die Bilanz schon fast so schlecht wie bei der WM 1982 in Rom mit zwei dritten Plätzen.

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