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Psychoduell geht weiter: Hamilton deutet Verschwörung an

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Psychoduell geht weiter  

Hamilton deutet Verschwörung an

21.07.2014, 12:04 Uhr | t-online.de

Psychoduell geht weiter: Hamilton deutet Verschwörung an. Nico Rosberg (li.) und Lewis Hamilton - es ist immer nur einer glücklich. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg (li.) und Lewis Hamilton - es ist immer nur einer glücklich. (Quelle: dpa)

Lewis Hamilton ist nach dem Großen Preis von Deutschland trotz seiner 17-Plätze-Aufholjagd nicht begeistert. Denn der Sieg wäre für den Briten durchaus möglich gewesen. Die Entscheidung fiel, als Renndirektor Charlie Whiting das Safety Car trotz eines auf der Strecke stehenden Autos nicht herausschickte. Profiteur war ausgerechnet Teamkollege und Titelrivale Nico Rosberg, der seinen Heimsieg so sicher ins Ziel brachte und die deutschen Fans erfreute.

"Es hätte ein Safety Car geben müssen", sagte Hamilton zu Sky Sports News. "Wie auf der Welt kann ein Auto für mehrere Runden mitten auf der Strecke stehen und nichts passiert, aber ich denke, du weißt, warum", deutet er eine Verschwörungstheorie an. Näher wollte er sich nicht dazu äußern, aber der Subtext war deutlich.

Auch Alonso war "überrascht"

Damit geht das Psychoduell zwischen den Mercedes-Piloten weiter. Der Brite fühlt sich benachteiligt. "Lewis ist immer Drama und Glory", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Derzeit ist es offenbar mehr Drama. "Immer wenn man sagt, der Nico hat das Momentum verloren, kommt er mit dem allergrößten Momentum zurück", lobte Wolff den WM-Spitzenreiter. Nach dem Deutschland-Grand-Prix glauben manche, Rosberg habe auch die Rennleitung auf seiner Seite.

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Die Entscheidung, das Safety Car nicht herauszuholen, hat alle verwundert. "Manchmal schicken sie das Fahrzeug auf die Strecke, weil ein Teil vom Frontflügel herumliegt. Jetzt steht ein ganzes Auto dort und sie machen es nicht. Das ist schon überraschend", sagte beispielsweise Ferrari-Star Fernando Alonso.

"Krieg der Sterne" bis zum letzten Rennen

Auch bei Mercedes rechnete man damit. "Wenn ein Auto mitten auf der Strecke steht, dann kam bis jetzt immer ein Safety Car. Dass es heute nicht gekommen ist, war ein Wunder", sagte Mercedes-Aufsichtsratsboss Niki Lauda . "Deswegen ist der Lewis Dritter geworden. Das ist relativ einfach zu erklären."

Damit ist der "Krieg der Sterne" um ein weiteres Kapitel reicher. Auch wenn Rosberg sich in der Fahrerwertung nun wieder etwas von Hamilton absetzen konnte (14 Zähler Vorsprung), wäre Wolff "sehr überrascht", wenn die Entscheidung nicht erst beim WM-Finale in Abu Dhabi fallen würde.

Rosberg: "Doppelte Punkte sind kacke"

Grund dafür sei die neue Punkteregel. Um die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten, bekommt der Sieger bei dem Rennen im Emirat 50 anstatt 25 Punkte. Die Weltmeisterschaft könnte dann noch einmal kippen.

Für den Unterlegenen könnte das ganz bitter werden. Der Verlierer brauche wahrscheinlich psychologische Hilfe, meinte auch Wolff. Ein vor Selbstbewusstsein strotzender Rosberg sagte angesichts seiner WM-Führung deutlich, wie er die neue Regel findet: "Die doppelten Punkte sind kacke." Mal sehen, wie er sie findet, sollte er in Abu Dhabi davon profitieren.

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