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Pressestimmen zur Formel 1: "Rosberg - ein Tor wie Götze"

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Presse feiert Heimsieg  

"Nico Rosberg - ein Tor wie Mario Götze"

21.07.2014, 13:20 Uhr | sid, t-online.de

Pressestimmen zur Formel 1: "Rosberg - ein Tor wie Götze". Nico Rosberg (li.) feiert mit Daimler-Boss Dieter Zetsche seinen Sieg in Hockenheim. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg (li.) feiert mit Daimler-Boss Dieter Zetsche seinen Sieg in Hockenheim. (Quelle: dpa)

Nach seinem überlegenen Heimsieg in Hockenheim wird Mercedes-Pilot Nico Rosberg von der internationalen Presse gefeiert. "Nur Interpool hätte Nico schnappen können", schreibt die "Daily Mail". Die "Gazzetto dello Sport" zieht einen Vergleich mit dem WM-Triumph der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Rosberg, ein Tor wie Götze. Vom Maracana in Rio de Janeiro bis Hockenheim", titelt das Blatt.

Aber auch die furiose Aufholjagd von Rosbergs Teamkollege Lewis Hamilton wird gewürdigt. "Es war Lewis Hamilton, der in einem actionreichen Rennen mit seiner Aufholjagd von 20 auf drei die Fans von ihren Sitzen riss", ist im "Guardian" zu lesen. Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

"The Guardian": Nico Rosberg hat den Großen Preis von Deutschland mit einem ungefährdeten, aber sehr gut ausgeführten Start-Ziel-Sieg für sich entschieden. Aber es war Lewis Hamilton, der in einem actionreichen Rennen mit seiner Aufholjagd von 20 auf drei die Fans von ihren Sitzen riss.

"Daily Telegraph": Nico Rosberg beendet die Woche seines Lebens an einem Tag, an dem Lewis Hamilton mit einem Husarenritt einen größeren Rückstand auf den Teamkollegen und Titelkonkurrenten verhindert.

"Daily Mail": "Lewis Hamilton gehört zur Flugstaffel, aber er konnte Nico Rosberg trotzdem nicht erwischen, als dieser zum Sieg in Deutschland schipperte. Nur Interpol hätte vielleicht Nico schnappen können. Er verschwand für fast den gesamten Nachmittag von den Bildschirmen, nur um dann als unvermeidbarer Sieger wieder aufzutauchen."

"The Times": Der deutsche Goldjunge bekam den Preis, und der Engländer bleibt wegen der Strafe kleben. Manche Dinge ändern sich nie. Nico Rosberg gewann unangefochten und ungefährdet seinen Heim-Grand-Prix und krönte eine stürmische Woche.

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": Rosberg, ein Tor wie Götze. Vom Maracaná in Rio de Janeiro bis Hockenheim: Das sportliche Deutschland hat noch nicht die Freude über den WM-Sieg in Brasilien verarbeitet, und nach sieben Tagen kann es schon den Sieg Nico Rosbergs und Mercedes' auf der Heimrennbahn feiern. Damit konsolidiert sich die deutsche Dominanz bei dieser WM noch mehr.

"Corriere dello Sport": Rosberg feiert in Hockenheim einen historischen Erfolg, der Mercedes' Führungsposition noch mehr ausbaut. Alonso zeigt sein Talent, indem er zuerst gegen Vettel und dann gegen Ricciardo kämpft, muss sich jedoch mit dem fünften Platz begnügen.

"Tuttosport": Was für Tage für Rosberg! Zuerst die Hochzeit, dann die Erneuerung des Vertrags mit Mercedes, dann die Pole Position in Hockenheim und zum Schluss der Sieg beim zehnten WM-Rennen dieser Saison. Das Titelduell ist in dieser Saison ausschließlich eines zwischen den Mercedes-Piloten, Rosberg muss jetzt nur noch seinen Vorsprung verwalten.

"Repubblica": Deutschland über alles: Vom Fußball bis zur WM, die Deutschen feiern die totale Dominanz. In Hockenheim hat nicht nur Rosberg gesiegt, sondern die Politik von Toto Wolff, Niki Lauda und Dieter Zetsche, dem Trio, das seit zwei Jahren bei Mercedes regiert.

"Corriere della Sera": Rosberg, eine Woche zum Einrahmen. Sein Sieg ist ein Triumph in Eigenregie. Wenn Rosberg so weitermacht, wird er bald die Erfolge des Vaters erreichen.

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SPANIEN

"Marca": Nico Rosberg gewinnt den Grand Prix seines Heimatlandes und vergrößert seinen Vorsprung gegenüber Hamilton. Der Deutsche wächst weiter. Außergewöhnliche Aufholjagd von Hamilton. Vettel stellt klar, dass er der Schnellste bei Red Bull ist.

"AS": Nico Rosberg gewinnt, aber Lewis Hamilton versetzt alle in Erstaunen. Beim Grand Prix von Deutschland war Mercedes allgegenwärtig. Hamilton begann in der Hölle und verschluckte von da an alles, was ihm im Wege stand. Vettel hatte es im direkten Duell wieder mit Alonso zu tun.

"Sport": Hamilton hatte in Silverstone seinen Grand Prix gewonnen, jetzt war Rosberg an der Reihe. Der Deutsche überquerte pfeifend die Ziellinie.

"El Mundo Deportivo": Rosberg kontrollierte problemlos den Großen Preis von Deutschland, während Hamilton eine außergewöhnliche Leistung erbrachte, als er vom 20. bis zum 3. Platz aufholen konnte.

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ÖSTERREICH

"Österreich": Nico Rosbergs perfekte Woche. Am 11. Juli gab Nico seiner Vivian in Monaco das Ja-Wort. Nur zwei Tage später jubelte er über den WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien. Doch damit nicht genug: Dem Sohn der finnischen Formel-1-Legende Keke gelang am Hockenheimring sein erster Sieg in Deutschland. Kein Wunder, dass der Silberpfeil-Star sein Glück nicht in Worte fassen konnte.

"Kurier": Wahnsinns-Aufholjagd von Hamilton in Hockenheim. Der Engländer machte im Rennen 17 (!) Plätze gut. Lässt man den unerreichbaren Teamkollegen im gleichschnellen Silberpfeil außen vor, musste sich Hamilton nur Valtteri Bottas geschlagen geben. Die TV-Kameras zeigten den Sieger selten. Zu packend waren die Kämpfe dahinter: Alonso (5.) gegen Vettel (4.) und Ricciardo (6.), Hamilton gegen alle. Beste Werbung für den Sport und den Hockenheimring, der es aktuell bitter nötig hat.

SCHWEIZ

"Blick": Großes Spektakel auf dem Hockenheim-Ring! Wilde Manöver, tolle Zweikämpfe und eine krasse Aufholjagd von Hamilton. Ganz vorne steht Rosberg, Sauber verpasst die Punkte. Es ist ein geiles Rennen! Hautnahe Duelle, um jede Position wird gefightet. Wieder eine Sauber-Pleite - der zehnte Nuller in Serie! Neuer Negativ-Rekord.

"Neue Zürcher Zeitung": Zum ersten Mal in der Karriere hat es Nico Rosberg in einem Grand Prix von Deutschland aufs Podium geschafft und kraft seines Silberpfeils gleich auf die oberste Stufe. Das Halbzeit-Rennen der Saison lieferte unterhaltsamen Rennsport. Es hätte eine größere Kulisse verdient als die 52.000 Zuschauer im badischen Motodrom. Trotz der WM-Führung von Nico Rosberg, trotz des Weltmeisters Sebastian Vettel, trotz eines Talents wie Nico Hülkenberg, trotz der dominierenden Mercedes-Motoren aus dem nahen Stuttgart war die Besucherzahl damit zum dritten Mal in Folge gesunken.

FRANKREICH

"L'Equipe": Rosberg, der Meister. Ohne eine Sekunde des Zweifels gewann er seinen ersten Heim-Grand-Prix. Rosberg komplettierte seine traumhafte Woche mit einer schönen Kirsche auf einer zuvor bereits großartigen Torte."

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