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Hamburger SV: Der HSV hofft auf ruhigere Bundesliga-Saison

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Hamburger SV im Teamcheck  

Der HSV hofft auf ruhigere Zeiten, was schwierig genug wird

06.08.2014, 06:50 Uhr | Von Oliver Strerath, t-online.de

Hamburger SV: Der HSV hofft auf ruhigere Bundesliga-Saison. Hoffnungsträger: Der HSV baut erneut auf die Treffer von Pierre-Michel Lasogga. (Quelle: imago/Eibner)

Hoffnungsträger: Der HSV baut erneut auf die Treffer von Pierre-Michel Lasogga. (Quelle: imago/Eibner)

Von Oliver Strerath

UMFRAGE
Wie schneidet der Hamburger SV in dieser Saison ab?

Bloß nicht schon wieder solch ein Seuchenjahr. Nachdem der Hamburger SV in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt über die Relegation - es gab ein 0:0 und 1:1 gegen Fürth - geschafft hat, hoffen alle beim Bundesliga-Gründungsmitglied auf eine ruhigere Spielzeit. Vielleicht hätte der Abstieg und der anschließende Neubeginn in der Zweiten Liga dem Klub mal gut getan. So aber bleibt die Angst. Denn die Probleme beim HSV sind hausgemacht und längst nicht vom Tisch. Trotz oder gerade des neuen Auftritts als HSV Fußball AG.

Da gibt es weiter Verbindlichkeiten von rund 100 Millionen Euro. Zudem leistete sich der Klub zig fragwürdige Personalentscheidungen und damit satte Abfindungen. Es gab allein drei Trainerwechsel binnen eines Jahres - erstmals in der Geschichte der Hamburger überhaupt. Zuletzt wurde Sportmanager Oliver Kreuzer entlassen. Die Unruhe schadete ungemein. Nun heißt es also Ruhe in den Laden bringen.

1. Personelle Situation

Ein Hoffnungsträger musste (oder wollte) gehen, damit der andere bleiben kann. Durch den Verkauf von Hakan Calhanoglu nach Leverkusen (Ablösesumme rund 14 Millionen Euro) floss das Geld in die Kasse, die der HSV nutzte, um aus der Leihe von Torjäger Pierre-Michel Lasogga ein festes Engagement zu machen - 8,5 Millionen Euro gingen an die Hertha. Doch der Verlust des Kreativspielers wird die Hanseaten schmerzen. So soll es Rafael van der Vaart richten. Das war ihm schon in der vergangenen Runde schwer gefallen. Wenn er überhaupt bleibt - es ranken sich Wechselgerüchte um den Niederländer.

Neuzugänge beim HSV sind Zoltan Stieber (kommt aus Fürth) - den Transfer hatte übrigens Oliver Kreuzer eingefädelt -, der Schweizer WM-Teilnehmer Valon Behrami (SSC Neapel) und Nationalspieler Nicolai Müller vom FSV Mainz 05. Letztere stellen wirklich Verstärkungen dar, die für neue Impulse sorgen können. Beide haben Misere beim HSV nur aus der Ferne betrachtet und können so unbelastet am Start sein.

Zur wichtigsten Neuverpflichtung der Hamburger könnte indes Dietmar Beiersdorfer werden. Der Vorstandsvorsitzende der HSV Fußball AG hat das Zeug dazu, die Hanseaten wieder auf Kurs zu bringen. Etwa durch Seriosität und Kontinuität. Allein das würde im aufgeregten und zerstrittenen Umfeld für mehr Ruhe sorgen. Und die braucht der Klub. Doch für den vermeintlichen Heilsbringer Beiersdorfer wird der Job schwierig genug - auch wenn er dank der Geldspritzen von Mäzen Kühne mehr Spielraum hat.

2. Stärken und Schwächen

Stärken? Mit Blick auf die vergangene Saison fallen einem da nicht wirklich viele ein. Ein Einzelkönner vielleicht. Wie Heiko Westermann. Oder Calhanoglu. Aber der spielt ja nicht mehr an der Alster. Dass der HSV sich wiederum stets rühmt, einziges Team zu sein, dass von seither in der Bundesliga spielt, ist eher nachteilig. Es gilt in der Gegenwart zu leben und nicht in der Vergangenheit! Immerhin sollten Behrami und Müller die Qualität bei den Hanseaten steigern.

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Schwächen? Da gab es einige. Hinten wie vorne. Spielerisch gelang in der vergangenen Runde wenig. Abstiegskampf eben. Selbst gestandene Routiniers kamen mit den Belastungen kaum klar. Rene Adler zum Beispiel. Die Verunsicherung war allenthalben wahrzunehmen.

Also woher können die Hamburger Euphorie für die anstehende Runde ziehen? Die Neuzugänge? Durchaus. Vielleicht finden auch Leistungsträger wie van der Vaart und Adler zu alter Stärke zurück. Vielleicht hilft auch die Hoffnung, dass es wirklich nur ein Seuchenjahr war. Vielleicht hilft die Tatsache, dass der HSV die sportliche Krise gerade so gemeistert hat und es nun nur besser werden kann. Wird es dagegen wieder hässlich, wird der erlangte Schwung durch den Klassenerhalt und die neuen Spieler schnell wieder dahin sein. Übertriebene Zuversicht ist also fehl am Platz.

3. Der Trainer

Mirko Slomka ist ein netter Kerl. Doch auch der Trainer wirkte nach den Strapazen im Abstiegskampf angeschlagen. Immerhin schaffte er das, was die HSV-Spitze seinen entlassenen Vorgängern Thorsten Fink und Bert van Marwijk in der vergangenen Runde nicht zutraute: den Klassenerhalt. Dass er auf ein "eingespieltes Team" zurückgreifen kann, mag im Fall des HSV aber nicht von Vorteil sein. "Ich spüre bei der Mannschaft eine ganz andere Frische", tönte Slomka, der mit seinem Team als erster Bundesligist in die Vorbereitung startete.

An seinem Erfolg, den HSV als "Retter" zum Ligaverbleib geführt zu haben, kann sich der Trainer in diesem Jahr nicht messen lassen. Auch die "Jobgarantie", ausgesprochen von Beiersdorfer, ist in diesem Geschäft nicht wirklich etwas wert. Es müssen Fortschritte zu sehen sein. Vor allem in der Tabelle. Bleiben diese aus, steht der Coach schnell wieder auf der Streichliste - von der hatte er es gerade runter geschafft.

4. Die Prognose

Der HSV weiß nun, wie Abstiegskampf geht. Es wird aber wieder eine schwierige Runde für die Hamburger. Erst einmal heißt es bescheidene Ziele formulieren. "Den Klassenerhalt so früh wie möglich fest machen", hört sich doch gut an. Unter dem Strich sollten die Hanseaten diesmal etwas weniger Sorgen haben und der Ligaverbleib abermals gesichert werden.

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