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Sebastian Vettel übt sich nach Rennen in Ungarn in Sarkasmus

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Sarkasmus nach verpatztem Rennen  

Vettel weiter im Tief: "Das haben wir klasse hinbekommen"

28.07.2014, 07:41 Uhr | t-online.de, dpa

Sebastian Vettel übt sich nach Rennen in Ungarn in Sarkasmus. Sebastian Vettel kriegt in dieser Saison einfach nicht die Kurve. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel kriegt in dieser Saison einfach nicht die Kurve. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel kommt einfach nicht so richtig in Fahrt. Auch beim Großen Preis von Ungarn kletterte der Formel-1-Titelverteidiger wieder frustriert als Siebter aus dem Auto, während sein vom Renn-Glück verwöhnter Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo als Sieger völlig ausflippte. "So ist das manchmal", murrte der Hesse angefressen. "Das war kein gutes Rennen. Es war einfach die Frage, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein", fügte Vettel hinzu. Und wie schon so oft in diesem Jahr gelang dem 27-Jährigen genau das nicht.

Dabei hatte bis zum Start noch alles danach ausgesehen, als könnte der viermalige Weltmeister nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte endlich die Wende schaffen. Im Training war er ebenso klar schneller als Ricciardo wie in der Qualifikation, die er auf dem aussichtsreichen zweiten Startplatz beendete. Doch taktische Fehler, ein heftiger Ausrutscher und ein schwerer Patzer seiner Ingenieure verhinderten ein zufriedenstellendes Resultat. "Das haben wir klasse hinbekommen. Das war grandios", ätzte der 27-Jährige über sein Team.

Ricciardos Glück lässt Vettel schlecht Aussehen

Doch im atemberaubenden Rennen merkte Vettel schnell, dass dieses Jahr einfach nicht seines ist. Am Start verlor er zwei Plätze, die erste Safety-Car-Phase erwischte ihn wie die komplette Spitze zur falschen Zeit. Der Champion fiel zurück und leistete sich dann noch einen gefährlichen Ausrutscher, nach dem er fast in die Boxenmauer gekracht wäre. "Wir haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen", bekannte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

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Eine verpatzte Testphase, eine Pannenserie, ein schwer fahrbares Auto mit einem schwachen Renault-Motor und ungewohnte Fehler bei der Rennstrategie - die vergangenen Monate waren ein echter Härtetest für Vettels Geduld und Nerven. Dazu setzt das Duell mit Ricciardo dem Dauersieger der vergangenen Jahre mehr zu als vorher von den meisten erwartet. Schon bei seinem Debüterfolg in Kanada hatte Ricciardo das Glück auf seiner Seite, während Vettel sich vom Team benachteiligt fühlte. Auch diesmal war der Australier der größte Profiteur des irren Rennverlaufs auf dem Hungaroring.

Horner: "Das ist charakterbildend"

Klar ist: Vettel steckt in der tiefsten Krise seiner Formel-1-Karriere. Mit 131 WM-Punkten hat Ricciardo als Gesamtdritter nun schon 43 Zähler Vorsprung auf den Deutschen, der als Sechster in die Sommerpause geht. Der Newcomer aus Down Under hat damit im Gegensatz zu Vettel zumindest noch Restchancen auf einen Griff nach dem Titel in den verbleibenden acht Rennen.

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Horner sieht das Formtief Vettels aber als wichtigen Teil des Reifeprozesses. "Das ist charakterbildend für ihn. Er wird als stärkerer Fahrer daraus hervorgehen", sagte der Brite. "So etwas passiert in diesem Sport. Er wird zurückkommen", versicherte Horner.

"Sebastian wird durch diese Phase durchkommen"

"Vettel sei deshalb keineswegs unglücklich bei seinem Arbeitgeber. "Vielleicht ist er ein bisschen frustriert. Er arbeitet unglaublich hart, und er wird durch diese Phase durchkommen", erklärte der Teamchef.

Vettel will jetzt erst einmal abschalten und sehnt sich nach dem Urlaub. "Der tut allen gut", sagte er. "Es war eine harte erste Saisonhälfte."

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