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Wolff: Mercedes-Duell "wird noch heißer"

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Crash vorprogrammiert?  

Wolff: Mercedes-Duell "wird noch heißer"

12.08.2014, 10:02 Uhr | dpa, t-online.de

. Lewis Hamilton (li.) gegen Nico Rosberg: Wer am Ende die Nase vorne hat, steht in den Sternen. (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Lewis Hamilton (li.) und Nico Rosberg fahren Mercedes wohl den Konstrukteurstitel in der Formel 1 ein. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Bald ist die Sommerpause in Formel 1 vorbei. Mit dem Rennen am 24. August in Spa startet die zweite Saisonhälfte und damit die entscheidende Phase im WM-Kampf. Alle Augen sind auf Spitzenreiter Nico Rosberg und den Zweiten Lewis Hamilton gerichtet, die in der Gesamtwertung nur elf Punkte auseinander liegen und sich einen erbitterten Fight um den Titel liefern.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff prophezeit, dass sich die Rivalität zwischen seinen beiden Fahrern noch verschärfen wird. "Ja, potenziell wird das noch heißer", sagte er in einem Interview auf der offiziellen Formel-1-Homepage.

"Einige graue Haare mehr"

Bereits in der ersten Saisonhälfte kam es zu einigen Scharmützeln bei den Silberpfeilen. Zuletzt beim Großen Preis von Ungarn, als Hamilton eine Teamanweisung, Rosberg vorbeiziehen zu lassen, ignorierte und sich später über diese bitter beklagt. Zudem beschwerten sich beide mehrfach über Funk bei der Teamführung über den anderen.

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Wolff versicherte zwar erneut, dass beide Piloten wüssten und akzeptierten, dass die Teaminteressen Vorrang haben. Der Österreicher räumte aber ein, dass ihm einige Aktionen der beiden "ein paar graue Haare mehr" beschert hätten. Und es werden wohl noch einige dazu kommen. Denn klar ist: Schießen sich die beiden Piloten im Eifer des Gefechts von der Strecke, wäre dies der GAU für den Rennstall und die Marke Mercedes.

Crash lässt sich kaum mehr verhindern

Bislang ist alles gut gegangen. Doch lässt sich der GAU in der zweiten, entscheidenden Saisonhälfte noch verhindern? Wolff weiß, dass er das Duell Rossberg gegen Hamilton kaum mehr kontrollieren kann. "Wir können nicht mehr erwarten, dass einer für seinen Hauptrivalen in der WM Platz macht", sagte Wolff nach dem Ungarn-Rennen. Heißt: Der Rennstall wird in Zukunft keine Team-Anweisungen mehr herausgeben - was zusätzliche Risiken birgt.

Auch die Fahrer wissen, dass nun - Teamgedanke hin oder her - jeder Punkt zählt: "Ich fahre für mich und nicht für ihn“, kündigte Hamilton bereits unmissverständlich an. Und Rosberg plädierte für volle Attacke: "So bin ich das ganz Jahr gefahren und so werde ich auch weitermachen."

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