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Schwimm-EM 2014 in Berlin startet - Mobiles Becken und Regattastrecke

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Schwimm-EM 2014  

Mobiles Becken und Regattastrecke: Schwimm-EM in Berlin

13.08.2014, 14:54 Uhr | dpa

Schwimm-EM 2014 in Berlin startet - Mobiles Becken und Regattastrecke. Das mobile Becken wird im Velodrom in Berlin eine Woche vor der EM mit Wasser gefüllt.

Das mobile Becken wird im Velodrom in Berlin eine Woche vor der EM mit Wasser gefüllt. Foto: Daniel Naupold. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - 930 Athleten aus 54 Ländern kämpfen von diesem Mittwoch an bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin um die Titel. In 64 Entscheidungen sollen 14 bis 19 Medaillen für den Deutschen Schwimm-Verband gewonnen werden.

Wie oft fand eine EM in Deutschland statt?

Bei fünf der 32 Schwimm-Europameisterschaften seit 1926 waren deutsche Städte Gastgeber. 1934 Magdeburg, 1962 Leipzig, 1989 Bonn. Berlin war bereits 2002 Gastgeber, damals fanden aber die Beckenwettbewerbe in der für die gescheiterte Berliner Olympia-Bewerbung gebauten Schwimmhalle im Europasportpark statt. Die Freiwasserschwimmer kämpften im Templiner See um Edelmetall.

Was ist das Besondere der Wettkampforte dieser EM?

Im Berliner Velodrom wurde in die Radrennbahn ein transportables, zwei Meter tiefes Becken eingebaut. Die EM-Halle von 2002 ist inzwischen für die Anforderungen des TV und des europäischen Verbandes LEN zu klein geworden. Die Freiwasserschwimmer hat es auf die olympische Regattastrecke von 1936 nach Grünau verschlagen. Auf einem Nebenarm der Spree haben sie eine gute Infrastruktur, allerdings ist der Weg dahin auch für Zuschauer recht weit. Daher wären Athleten wie Thomas Lurz lieber im Stadtzentrum geschwommen. Entscheidungen vor Touristenmassen waren aber wegen Strömungen und Schifffahrt nicht möglich.

Wie sieht es dann mit dem Heimvorteil aus?

Das ist so eine Sache. Die Wasserspringer etwa können wegen der EM-Umbauten nicht viel eher als andere Nationen am Wettkampfort trainieren, kennen die Halle aber von zahlreichen deutschen Meisterschaften. Die Beckenschwimmer müssen sich an ihr mobiles Becken ebenso neu gewöhnen wie die Freiwasser-Athleten an ihre Umgebung in Grünau. Dafür sehen sie viele bekannte Gesichter und schlafen in dem Hotel, das alljährlich auch die DM-Teilnehmer beherbergt.

Wie sind die deutschen Chancen?

36 Medaillen wie 2002 wird es sicherlich nicht geben. 14- bis 19-mal Edelmetall sieht der mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vereinbarte Zielkorridor vor. Die Freiwasserschwimmer um Thomas Lurz waren in den vergangenen Jahren immer eine Bank wie auch die Wasserspringer um das Weltmeister-Duo Patrick Hausding und Sascha Klein. Bei den Beckenschwimmern müssen es vom 18. August an wohl die wenigen Arrivierten richten: Paul Biedermann trotz mehrwöchiger Krankheitspause, Steffen Deibler und der WM-Zweite Marco Koch. Für die Synchronschwimmerinnen geht es nur um Finalteilnahmen.

Rechnet sich das Ganze finanziell?

Über den Etat schweigt sich der Deutsche Schwimm-Verband ebenso wie die LEN aus. Er liegt im siebenstelligem Bereich. DSV-Präsidentin Christa Thiel hofft trotz gestiegener Anforderungen der LEN und des Fernsehens sowie des aufwendigen transportablen Beckens im Velodrom auf eine schwarze Null. Falls nicht, hat der Verband Rücklagen gebildet.

Wer sind die internationalen Stars?

Bei den Beckenschwimmerinnen wetteifern Ungarns Katinka Hosszu und die Schwedin Sarah Sjöström nach deren Schmetterling-Fabelweltrekord um die Krone. Biedermanns Duell gegen Olympiasieger und Weltmeister Yannick Agnel aus Frankreich dürfte ebenfalls ein EM-Highlight werden. Therese Alshammar aus Schweden will nach Baby-Pause und im Alter von 36 Jahren gegen die junge Konkurrenz bestehen. Wasserspringer Hausding und Freiwasser-Rekordweltmeister Lurz können ihre Titelsammlung weiter aufstocken.

Wo steht das deutsche Beckenschwimmen nach den zuletzt schwachen Leistungen der Vorjahre?

Chefbundestrainer Henning Lambertz verspricht keine Wunder. Der Neuaufbau soll sich erst 2020 richtig auszahlen. Trotzdem ist die Heim-EM wichtig fürs Prestige und als Zwischenstation auf dem Weg zu Olympia 2016 in Rio. Sechs bis acht Medaillen sind nur dann realistisch, wenn kein Arrivierter ausfällt. Die wenigen jungen Kräfte sollen lernen.

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