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1. FSV Mainz 05 im Teamcheck: Kasper Hjulmand ersetzt Thomas Tuchel

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Mainz 05 im Teamcheck  

Aufstehen, Mund abputzen und weitermachen

15.08.2014, 15:48 Uhr | Nils Tittizer, t-online.de

1. FSV Mainz 05 im Teamcheck: Kasper Hjulmand ersetzt Thomas Tuchel. Könnte der neue Star in Mainz werden: Der serbische Nationalspieler Filip Djuricic. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Könnte der neue Star in Mainz werden: Der serbische Nationalspieler Filip Djuricic. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Es ist fast wie jedes Jahr: Traditionell musste der FSV Mainz 05 wieder einmal wichtige Leistungsträger abgeben. Doch der schmerzhafteste Abgang ist zweifelsohne der von Erfolgstrainer Thomas Tuchel. Mit Kasper Hjulmand soll es nun abermals ein Skandinavier richten. Nach der starken letzten Saison, in der sich die Rheinhessen sogar für das europäische Geschäft qualifizieren konnten, werden nun die Uhren wieder auf null gestellt.

1. Personelle Situation

Die Abgänge von Eric Maxim Choupo-Mouting (ablösefrei zum FC Schalke 04) und Nicolai Müller (HSV) schmerzen. Die erfolgreiche Mainzer Flügelzange wird den 05ern in der Offensive merklich fehlen. Zusammen verbuchten die beiden 19 Treffer in der vergangenen Saison. In der Abwehr fällt Zdenek Pospech (SFC Opava) weg. Allerdings haben die Rheinhessen bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass sie mit dem Verlust von absoluten Leistungsträgern (Holtby, Schürrle, Szalai) gut umgehen können.

Die Abwehr wurde um Kapitän und Mainz-Urgestein Nikolce Noveski verstärkt. Der Chilene Gonzalo Jara (von Nottingham Forrest) soll zusammen mit Daniel Brosinski (Greuther Fürth) auf der rechten Seite für Stabilität sorgen. Für Offensiv-Power wurde der serbische Nationalspieler Filip Djuricic (Benfica Lissabon) ausgeliehen. Der "Cruyff des Balkans" muss sich allerdings noch ins Team einfügen.

UMFRAGE
Wie schneiden die Mainzer in dieser Saison ab?

Die Personalie Loris Karius, der zuletzt von einigen Vereinen aus dem Ausland umworben wurde, ist ebenfalls geklärt. Der Torwart bleibt dem Erstligisten erhalten.

2. Stärken und Schwächen

Das Mainzer Umfeld ist das große Plus. Sollte die Mannschaft  vier oder fünf Spiele hintereinander verlieren, gerät noch niemand von den Verantwortlichen in Panik. Beim Karnevalsverein bleibt man stets auf dem Boden. Für Manager Christian Heidel gibt es "keinen Tabellenplatz als Zielvereinbarung. Für Mainz 05 zählt immer der Klassenerhalt. Aber noch weiter oben steht die Weiterentwicklung der Mannschaft und des gesamten Vereins." - Anflug von Größenwahn ausgeschlossen.

Sportlich hofft man auch kommende Saison auf den japanischen Torjäger Shinji Okazaki (33 Bundesligaeinsätze, 15 Tore) und den südkoreanische Gestalter Ja-Cheol Koo.

Nachdem Mainz abermals wichtige Leistungsträger abgeben musste, muss sich die neue Mannschaft erst einmal finden. Was in den Testspielen weitestgehend klappte, funktionierte im ersten wichtigen Pflichtspiel in der Europa League gar nicht. Mit einem blamablen Auftritt gegen Asteras Tripolis verabschiedeten sich die Mainzer von der europäischen Bühne so schnell, wie sie diese betreten hatten. Dieser Schock sitzt tief. Das Team muss nun wieder aufstehen, sich den Mund abputzen und weitermachen. Sonst kann auch der Ligastart ordentlich in die Hose gehen.

3. Der Trainer

Mit dem letzten skandinavischen Trainer haben die 05er keine gute Erfahrung gemacht. Jörn Andersen wurde trotz des Aufstiegs in die Bundesliga fünf Tage vor Saisonstart wegen interner Unstimmigkeiten entlassen. Das wird dem neuen Mann an der Seitenlinie nicht passieren. Spieler und Verantwortliche bescheinigen dem Dänen eine starke Ähnlichkeit mit seinem direkten Vorgänger. Er gilt, ebenso wie Tuchel, als intellektueller Taktikfuchs. Allerdings mit einer deutlich ruhigeren Art. Wie die Spieler darauf reagieren werden, bleibt indes abzuwarten.

4. Die Prognose

Der Saisonstart war denkbar schlecht: In der Europa League gab es gegen den griechischen Nobody ein ähnliches Desaster wie einst die Partien gegen den rumänischen Underdog Gaz Medan Medias.

Allerdings hat sich Mainz 05 über die Jahre hinweg im Fußball-Oberhaus etabliert. Mit dem Abstieg werden die 05er nichts zu tun bekommen. Im ersten nationalen Pflichtspiel muss der FSV im DFB-Pokal gegen Drittligist Chemnitzer FC ran. Eine Woche später folgt der vermeintlich leichte Bundesliga-Auftakt gegen Aufsteiger Paderborn.

Sollte die Hjulmand -Truppe einen ordentlichen Start hinlegen, ist für die Rheinhessen ein sicherer Platz im Mittelfeld drin. Eine Teilnahme am europäischen Geschäft scheint diese Saison allerdings ausgeschlossen.

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