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Kanu  

Slalom-Kanute Schubert erneut Gesamtweltcupsieger

16.08.2014, 16:48 Uhr | dpa

Slalom-Kanute Schubert erneut Gesamtweltcupsieger. Sebastian Schubert ist erneut der Beste.

Sebastian Schubert ist erneut der Beste. Foto: Stefan Puchner. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Im Augsburger Dauerregen ließ sich Sebastian Schubert von allen beglückwünschen - nur mit einem Schirm bewaffnet stürmte auch Verbandspräsident Thomas Konietzko zum neuen und alten Gesamtweltcupsieger.

Durch seinen eindrucksvoll herausgepaddelten Tagessieg beim Weltcupfinale in Schwaben sprang der 26 Jahre alte Slalom-Kanute am Samstag bei den Kajak-Einern noch von Gesamtrang drei auf eins. "Heute hat sehr viel geklappt, ich bin überglücklich", sagte Schubert, der jetzt auch bei den Weltmeisterschaften in den USA in fünf Wochen "auf jeden Fall" eine Einzelmedaille anpeilt.

"Er ist total cool heruntergefahren, das war absolut top", lobte Konietzko den Mann aus Hamm. Noch kurz zuvor hatte der Chef des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) weniger optimistisch dreingeschaut, als der nach vier Rennen gesamtführende Hannes Aigner auf der Olympiastrecke von 1972 schon im Halbfinale ausgeschieden war. Zwei Strafsekunden wegen einer Torstangenberührung kosteten den Dritten der Sommerspiele von London die Finalteilnahme und den Gesamtsieg. "Der ist jetzt flöten, das ist sehr enttäuschend", befand Aigner.

Für ihn endet die Saison mit diesem Missgeschick - bei der WM in Maryland darf Aigner nämlich nicht starten. Weil er im Frühjahr bei den nationalen Ausscheidungen nicht unter den besten drei DKV-Athleten landete, durfte der Augsburger ausschließlich im Weltcup ran. "Wir haben fünf deutsche Topathleten im K1-Bereich. Dieses Jahr hat es mich leider erwischt", sagte Aigner. Hoffnungen auf eine WM-Medaille dürfen sich neben Schubert noch Peking-Olympiasieger Alexander Grimm und Ex-Weltmeister Fabian Dörfler machen, die beim fünften und letzten Weltcup keinen einstelligen Platz belegten.

Bei den Canadier-Einern verpasste Franz Anton ebenfalls den Sprung aufs Podest. Im Endlauf ging beim Leipziger kaum etwas voran, mit 56 Strafsekunden wurde er Zehnter und Letzter. Der Olympia-Zweite Sideris Tasiadis schied bereits in der Vorschlussrunde aus, war wegen privater Sorgen aber sowieso arg gehandicapt an den Start gegangen. Im Gesamtklassement kam Jan Benzien als bester DKV-Athlet auf Rang 12 noch knapp vor Tasiadis (13.) und Anton (18.).

Für die 18-jährige Nachwuchsathletin Karolin Wagner langte es in Schwaben zumindest für Platz fünf; damit beendet sie die Weltcupsaison auch als beste Deutsche auf Gesamtrang zwölf - sogar vor Stöcklin. Gemeinsam mit der dritten C1-Starterin Elena Apel schafften es die beiden am Nachmittag im Augsburger Teamrennen noch auf Platz drei. Die deutschen Kajak-Männer wurden in der nicht-olympischen Mannschaftsausscheidung Zweiter hinter Frankreich.

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