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Schwimm-EM 2014: Wassersprung-Team gewinnt Bronze zum Auftakt

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Schwimmer überraschend gut drauf  

Wassersprung-Team gewinnt Bronze zum EM-Auftakt

19.08.2014, 11:46 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Schwimm-EM 2014: Wassersprung-Team gewinnt Bronze zum Auftakt. Tina Punzel und Sascha Klein sichern sich Bronze im Team-Springen. (Quelle: dpa)

Tina Punzel und Sascha Klein sichern sich Bronze im Team-Springen. (Quelle: dpa)

Sascha Klein und Tina Punzel haben für einen glänzenden Auftakt der Wassersprung-Wettbewerbe bei der Schwimm-EM in Berlin gesorgt. Das Dresdner Duo sicherte sich in der Team-Disziplin dank eines starken Finaldurchgangs mit 390,95 Punkten Bronze. Auch bei den deutschen Beckenschwimmern gab es viel Anlass zur Freude - der Top-Star verpokerte sich allerdings.

"Es war ein sehr guter Wettbewerb, deswegen ist es auf jeden Fall eine gewonnene Medaille", sagte Synchron-Weltmeister Klein, der die leichten Schwächen der Einzel-Europameisterin Punzel mit konstant guten Sprüngen ausmerzte. Punzel, die nach ihren langwierigen Rückenbeschwerden noch nicht in Topform ist, war erleichtert: "Der erste Druck ist jetzt weg. Wir wollten eine Medaille, mit Bronze sind wir sehr glücklich."

Klein/Punzel, die bereits im Vorjahr in Rostock gemeinsam EM-Silber gewonnen hatten, mussten sich lediglich den Russen Viktor Minibajew/Nadeschda Baschina (416,90) und den Titelverteidigern Olexander Bondar und Julia Prokopschuk aus der Ukraine (409,75) geschlagen geben. Vor den zwei letzten Sprüngen hatte das deutsche Duo mit knapp acht Punkten Rückstand noch auf dem vierten Platz gelegen.

Biedermann verpokert sich

Nicht so erfolgreich lief es gleich am Anfang der Beckenwettbewerbe für Paul Biedermann. Im Vorlauf über 400 Meter Freistil verpokerte sich der deutsche Top-Schwimmer. Um sieben Hundertstel verpasste er das Finale und konnte anschließend kaum glauben, was passiert war.

"Ich bin selber schuld, habe das Rennen falsch eingeschätzt", ließ der enttäuschte Weltrekordhalter später vermitteln. Biedermann war im fünften Vorlauf gemeinsam mit Doppel-Olympiasieger Yannick Angel angetreten. Aber auch der Franzose hatte sich auf der Strecke zu sehr ausgeruht und war noch hinter Biedermann ins Ziel geschwommen. Der letzte Vorlauf war dann deutlich schneller und die beiden Topfavoriten überraschend schon raus.

Dafür qualifizierte sich Clemens Rapp für den Endlauf über 400 Meter und zeigte eine tolle Vorstellung. Erst auf den letzten 50 Metern konnte er nicht mehr mithalten, landete aber in 3:48,44 auf einem sehr guten fünften Platz. "Ich bin hochzufrieden. Darauf kann man die nächsten Jahre aufbauen", sagte Rapp in der ARD. Gold gewann der Serbe Velimir Stjepanovic vor dem Italiener Andrea Mitchell D´Arrigo und dem Briten Jay Lelliot.

Zwei Mal Zwei im Finale

Über 100 Meter Rücken schwammen sich gleich zwei deutsche Schwimmer in das Finale. Jan-Philipp Glania und Christian Diener lieferten die drittschnellste und fünftschnellste Halbfinalzeit. Hendrik Feldwehr reichte eine Hundertstel Vorsprung auf Platz neun für einen Einzug ins Finale. Mit der Zeit von 1:01,00 konnte er allerdings nicht zufrieden sein und muss sich für eine Medaille im Finale deutlich steigern.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Doppelte deutsche Besetzung gibt es auch im Finale über 200 Meter Rücken. Hierfür konnten sich Mitfavoritin Jenny Mensing und Youngster Lisa Graf qualifizieren. Auch Schmetterling-Sprinter Steffen Deibler schwimmt im Finale um Medaillen mit. Er qualifizierte sich als drittschnellster, war mit seiner Leistung aber noch unzufrieden.

Hosszu wird Favoritenrolle gerecht

Der Titel über 400 Meter Lagen ging an die Ungarin Katinka Hosszu in 4:31,03. Bis kurz vor Schluss lag sie auf Weltrekordkurs, bevor ihr dann noch die Kräfte schwanden. Silber ging an die Spanierin Mireia Belmonte, Bronze an die Britin Aimee Willmott. Franziska Hentke hatte über ihre Nebenstrecke trotz einer guten Leistung das Finale verpasst.

Foto-Serie mit 33 Bildern

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