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Teamcheck FC Bayern München: Kader immer noch WM-geschwächt

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FC Bayern im Teamcheck  

Zittern bis zum Schluss! Die Meisterschaft wird kein Selbstläufer

20.08.2014, 21:50 Uhr | Thomas Tamberg, t-online.de

Teamcheck FC Bayern München: Kader immer noch WM-geschwächt. Dante (li.) muss trotz WM-Strapazen gleich wieder ran. Dagegen kann Pep Guardiola (Mitte) auf den verletzten Bastian Schweinsteiger bis auf unbestimmte Zeit nicht zurückgreifen. (Quelle: imago/MIS)

Dante (li.) muss trotz WM-Strapazen gleich wieder ran. Dagegen kann Pep Guardiola (Mitte) auf den verletzten Bastian Schweinsteiger bis auf unbestimmte Zeit nicht zurückgreifen. (Quelle: MIS/imago)

Von Thomas Tamberg

UMFRAGE
Der FC Bayern steht vor einer schwierigen Saison. Wie schneiden die Münchner in dieser Runde ab?

Dem FC Bayern steht eine schwere Saison bevor. 14 Spieler hatte der Klub für die WM in Brasilien abgestellt. Sechs sind als Weltmeister zurückgekehrt. Es wird eine Zeit brauchen, bis diese Akteure psychisch und physisch wieder in Topform sind. "Das ist manchmal der Preis, den ein Klub wie Bayern München in den ersten Monaten zu zahlen hat", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Pep Guardiola ist sich der außergewöhnlichen Situation bewusst. "Wir werden bis zur Winterpause Probleme haben", warnte der Bayern-Trainer die Fans davor, mit einer allzu großen Erwartungshaltung in die Saison zu gehen. Doch genau diese Erwartungshaltung kann man in München kaum kleinhalten. Man darf also gespannt sein, was beim Triple-Sieger von 2013 los sein wird, sollte man einen Stolperstart hinlegen.

1. Personelle Situation

Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags wurde Toni Kroos für geschätzte 30 Millionen Euro an Real Madrid verkauft. Spätestens nachdem sich Javi Martinez einen Kreuzbandriss zugezogen hat und Bastian Schweinsteiger aufgrund von Knieproblemen bis auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung steht, dürfte man in München darüber nachgedacht haben, ob man Kroos nicht doch hätte behalten sollen. Zumal auch Rekonvaleszent Thiago erst frühestens Ende September wieder eingreifen kann. Neuzugang Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt ist längst nicht so weit, um das entstandene Vakuum auszufüllen.

Im Tor dagegen hat man auf einen möglichen Ausfall von Manuel Neuer reagiert und mit Pepe Reina einen Top-Keeper vom FC Liverpool verpflichtet, der bei jedem anderen Bundesligisten wohl erste Wahl wäre. Mit dem 21-jährigen Juan Bernat vom FC Valencia konnten die Bayern eine vielversprechende Alternative für David Alaba für die linke Seite verpflichten. Im Angriff wurde die Qualität noch ein wenig gesteigert. Robert Lewandowski ersetzt Mario Mandzukic. In der Abwehr sind die Bayern noch etwas dünn besetzt. Holger Badstuber ist nach langer Verletzungspause zwar wieder zurückgekehrt, doch dafür hat Daniel van Buyten seine Karriere beendet. Nach dem Martinez-Ausfall will der FC Bayern daher auf jeden Fall noch einen Defensivkracher verpflichten.  

2. Stärken und Schwächen

Keine andere Mannschaft hat so viel individuelle Klasse in den eigenen Reihen wie der FC Bayern. Nahezu jeder im Team des Rekordmeisters ist in der Lage, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Allen voran die gefährlichste Flügelzange der Welt, die in dieser Saison sogar noch einen Tick gefährlicher werden könnte. Franck Ribéry kann sich nach seinem Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft ganz auf den FC Bayern konzentrieren. Sein Pendant auf der rechten Seite Arjen Robben strotzt nicht erst seit seiner überragenden WM vor Selbstvertrauen und Spielfreude. Dazu gesellt sich mit Robert Lewandowski ein spielender Mittelstürmer von internationalem Format. Mit Thomas Müller, Xherdan Shaqiri und Mario Götze stehen weitere Hochkaräter in der Offensive parat.

Dahinter allerdings muss Guardiola erst noch einige Antworten auf knifflige Fragen finden. Im Mittelfeld und der Abwehr gilt es für Guardiola die richtige Formation zusammenzustellen. Gerade im zentralen Mittelfeld könnte es an spielerischer Raffinesse mangeln. Schließlich steht im Vergleich zur Vorsaison mit Kroos, Schweinsteiger, Martinez und Thiago aus unterschiedlichen Gründen das Quartett der Extraklasse erst einmal nicht zur Verfügung. Auch die Abwehr ist etwas dünn besetzt. Zwar wollen die Bayern noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, doch der Neue muss dann erst einmal ins System integriert werden.

3. Der Trainer

Pep Guardiola geht in seine zweite Saison beim FC Bayern. Das erleichtet einiges. Der Hype um seine Person hat im Vergleich zur vergangenen Spielzeit etwas abgenommen und mit dem Double im Rücken auch der Druck. Klub und Trainer haben sich kennen und schätzen gelernt. Die Deutschkenntnisse Guardiolas sind besser geworden, außerdem kennt er jetzt die Bundesliga aus der Nähe. Auch die Mannschaft weiß mittlerweile genau, was der 43-Jährige von ihr verlangt. Die Harmonie stimmt, interne Abläufe und Verantwortlichkeiten sind geklärt.

4. Die Prognose

Nach einer WM tat sich der FC Bayern zuletzt traditionell schwer. In der Saison nach den Turnieren 2006 und 2010 kam der Deutsche Meister jedenfalls nicht aus München. In der Saison eins nach dem WM-Titel blüht den Bayern ein ähnliches Schicksal. Vieles wird davon abhängen, wie das Guardiola-Team in die Saison hineinfindet. Es droht ein Holperstart und damit einhergehend eine unruhige Zeit. Bleiben die Bayern gelassen und bis zur Winterpause oben dran, könnte es mit der Titelverteidigung klappen. Ein anderes Ziel als die Meistschaft gibt es ohnehin nicht beim Rekordchampion. Ein Selbstläufer wird es dieses Mal allerdings nicht.

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