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Schwimm-EM 2014: Bronze für Glania - starker Paul Biedermann

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Schwimm-EM 2014  

EM-Bronze für Glania - starker Biedermann

19.08.2014, 20:47 Uhr | dpa

Schwimm-EM 2014: Bronze für Glania - starker Paul Biedermann. Jan-Philip Glania siegte über 100 Meter Rücken.

Jan-Philip Glania siegte über 100 Meter Rücken. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Halbfinalsieger Paul Biedermann weckte Goldhoffnungen, aber der erste Medaillenjubel gehörte Jan-Philip Glania. Bronze durch den Rückenschwimmer bedeutete die erste EM-Plakette des deutschen Beckenteams beim Heimspiel und sorgte für einen Stimmungsschub im Berliner Velodrom.

Nach dem starken Auftritt von Glania über 100 Meter Rücken reichte der von ihm erhoffte Schwung am Dienstagabend allerdings nur für drei vierte Plätze. Ein souveräner Biedermann und die couragierten Lagenschwimmer Markus Deibler und Philip Heintz sind mit starken Halbfinal-Leistungen aber mehr als nur Medaillenhoffnungen für den Mittwoch.

Glania schob sich auf den letzten Metern an dem lange führenden Christian Diener noch vorbei und schnappte sich in 54,15 Sekunden acht Hundertstelsekunden vor dem Teamkollegen Platz drei. "Superglücklich, superstolz", war der Student der Zahnmedizin nach seiner ersten internationalen Medaille. "Alle sind motiviert. Das wird vielleicht noch mal einen Schub geben." Erst "geflogen", dann "brockenhart" sagte der frühere Junioren-Weltmeister Diener zu seiner mutigen Flucht nach vorne. Mit dem Titel wurde der Brite Christoph Walker-Hebborn in 53,32 Sekunden belohnt.

Bei seiner packenden Aufholjagd zum Ende der Mixed-Staffel über 4 x 100 Meter fehlte Schlussschwimmer Steffen Deibler nicht viel auf Bronze. Der Kurzbahn-Weltrekordler und der ebenfalls starke Marco Koch konnten den Rückstand von Jenny Mensing und Alexandra Wenk beim Sieg von Großbritannien nicht mehr aufholen. "Schade", meinte Deibler, der zuvor über 50 Meter Schmetterling als Achter noch enttäuschter war. "Das Rennen war einfach nur schlecht und die Zeit auch", sagte der ambitionierte Hamburger nach 23,64 Sekunden. So muss Deibler weiter auf sein erstes internationales Langbahn-Edelmetall weiter warten.

"Medaillen sind wichtig", erklärte Chef-Bundestrainer Henning Lambertz, von dessen "vier ganz guten Chancen" nur eine genutzt wurde. Immerhin ist die Stimmung im Team im Gegensatz zu vorangegangenen Meisterschaften weiter positiv. "Es macht im Moment richtig Spaß, hier zu schwimmen", konstatierte Lambertz. Im Velodrom sind sechs bis acht Plaketten das deutsche Ziel.

Neue Chancen gibt es gleich am Mittwoch durch Biedermann, Markus Deibler und Heintz. Aussichtsreichster Anwärter ist der Weltrekordler. "Ich hoffe noch mal eine gute Leistung zu bringen", sagte Biedermann. Am Tag nach seinem Vorlauf-Aus über 400 Meter Freistil blieb eine Kampfansage des in der EM-Vorbereitung kranken Top-Schwimmers für seine zweite Medaillenmöglichkeit trotz der besten Zeit im Semifinale wie gewohnt aus. "Ich würde morgen alle auf der Rechnung haben, und dann einfach mal schauen was ich so kann", sagte Biedermann. Er hat auch Olympiasieger und Weltmeister Yannick Agnel auf der Rechnung.

Lisa Graf verpasste in 2:10,64 Minuten über 200 Meter Rücken beim Titelgewinn der Spanierin Duane Da Rocha Marcé (2:09,37) als Vierte eine überraschende Bronzemedaille. "Ich hab's auf der dritten Bahn etwas verbummelt, aber der vierte Platz ist super", sagte die 21-jährige Berlinerin. Die höher eingeschätzte Teamkollegin Mensing wurde in 2:11,77 Minuten Siebte.

Über EM-Titel freuten sich der französische Olympiasieger Florent Manaudou und der zeitgleiche Weißrusse Jewgeni Zurkin in 23,00 Sekunden über 50 Meter Schmetterling. Beim Erfolg des Briten Adam Peaty in 58,96 Sekunden über 100 Meter Brust schlug Hendrik Feldwehr (1:01,02) nur als Achter an. Über 50 Meter Schmetterling gewann Weltrekordlerin Sarah Sjöström aus Schweden in 24,98 Sekunden.

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