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Schwimm-EM 2014: Gold für Hausding/Klein, Silber für Biedermann

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Titel für Turmspringer  

Biedermann fehlen zwei Hundertstel zum erhofften Gold

20.08.2014, 20:41 Uhr | dpa, sid

Schwimm-EM 2014: Gold für Hausding/Klein, Silber für Biedermann. Enttäuscht: Paul Biedermann musste sich über 200 Meter Freistil knapp geschlagen geben. (Quelle: dpa)

Enttäuscht: Paul Biedermann musste sich über 200 Meter Freistil knapp geschlagen geben. (Quelle: dpa)

Paul Biedermann hat seinen vierten EM-Titel hintereinander über 200 Meter Freistil verpasst. Der 28-Jährige schwamm bei der Schwimm-EM im Berliner Velodrom auf Platz zwei. In 1:45,80 Minuten lag Weltrekordler Biedermann zwei Hundertstelsekunden hinter 400-Meter-Europameister Velimir Stjepanovic aus Serbien. Dritter wurde der französische Olympiasieger Yannick Agnel (1:46,65).

"Ich habe Silber gewonnen. Aber es fällt mir schwer, mich zu freuen. Das Publikum hier hat nur Gold verdient. Bei zwei Hundertstel kann man schwer sagen, woran es gelegen hat. Das ist die beste Leistung, die ich derzeit drauf habe", sagte Biedermann.

Silber auch für Heintz

Nur um Haaresbreite blieb Biedermann nach Olympia-Frust und langer Zwangspause die Krönung seines schwierigen Comebacks versagt. Nach der Siegerehrung fand der 28-Jährige dann aber langsam Gefallen an seiner ersten internationalen Langbahn-Medaille seit 816 Tagen: "Je länger das Rennen weg ist, desto mehr freue ich mich." Zwei Tage nach seiner verbummelten ersten Medaillenchance über 400 Meter bewies Biedermann, der bei Olympia in London leer ausgegangen war und wegen eines verschleppten Infekts die komplette Saison 2013 verpasst hatte, zumindest wieder alte Stärke.

Kurz darauf schwamm auch Philip Heintz zu Silber. Der 23-Jährige wurde in 1:58,17 Minuten Zweiter über 200 Meter Lagen. Zum erfolgreichen Titelverteidiger Laszlo Cseh aus Ungarn fehlten Heintz nur sieben Hundertstelsekunden. Markus Deibler verpasste in 1:58,29 als Vierter um sieben Hundertstelsekunden die Bronzemedaille, die sich der Brite Roberto Pavoni sicherte.

Hausding/Klein setzen Goldserie fort

Derweil hielt die Goldserie von Patrick Hausding und Sascha Klein. Die Turmspringer verbesserten ihre herausragende Bilanz bei Europameisterschaften mit dem siebten Titel nacheinander. Das Duo gewann mit 461,46 Punkten vor den Weißrussen Wadim Kaptur und Jauheni Karaliou, die auf 421,80 Zähler kamen. Bronze ging mit 415,17 Punkten an die Ukrainer Alexander Bondar und Maxim Dolgow.

"Wir freuen uns gigantisch", bekannte Klein. Und zur Routine sind die Siege im Synchronspringen vom Turm für die Weltmeister trotz so vieler Erfolge immer noch nicht geworden. "Die Freude ist exponentiell steigend", erklärte Hausding nach seiner zweiten Goldmedaille in Berlin. "Es ist jedes Jahr die neue Situation, dass man wieder Europameister wird."

Durch den Erfolg von Hausding/Klein sowie der kurz zuvor bejubelten Bronzemedaille von Tina Punzel vom Ein-Meter-Brett haben die deutschen Wasserspringer schon nach fünf von elf Wettbewerben bei dieser EM ihr Minimalziel von insgesamt fünf Medaillen erreicht.

Zweimal die Höchstnote

Hausding/Klein, die insgesamt zum zehnten Mal bei einer EM ganz oben auf dem Podest standen, übernahmen sofort die Führung. In den ersten beiden der insgesamt sechs Durchgänge wurde für die Synchronität der beiden sogar je einmal die Höchstnote zehn vergeben. Runde um Runde boten die Routiniers Sprünge der besonderen Klasse und wurden wie stets seit Eindhoven 2008 wieder mit dem EM-Titel belohnt.

Für Hausding bedeutete es nach Gold vom Ein-Meter-Brett am Vortag den zweiten Titel der Wettkämpfe in seiner Geburtsstadt. Klein hatte zum Auftakt zusammen mit Punzel Team-Bronze gewonnen.

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Bronze macht Punzel glücklich

Spannend ging es im Finale der Damen vom Ein-Meter-Brett zu. Zwischen Platz eins und vier lagen am Ende nur 3,8 Punkte, aber die 19 Jahre alte Punzel hatte eindrucksvoll die Nerven behalten. "Ich bin total glücklich über die Medaille, es war super-eng und hätte auch anders ausgehen können", sagte Punzel.

Der Titel ging an Dauer-Europameisterin Tania Cagnotto, die mit 289,30 Punkten ihre 20. Medaille bei einer EM gewann. Silber bejubelte die Russin Kristina Ilinich (288,55), knapp vor Punzel (286,70).

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