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SC Paderborn vergibt Sieg gegen FSV Mainz 05 in letzter Minute

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Spielbericht  

Paderborn verspielt Sieg gegen Mainz in letzter Minute

24.08.2014, 17:46 Uhr | dpa

SC Paderborn vergibt Sieg gegen FSV Mainz 05 in letzter Minute. Der Mainzer Kapitän Nikolce Noveski (li.) und Paderborns Sueleyman Koc geraten aneinander. (Quelle: Reuters)

Der Mainzer Kapitän Nikolce Noveski (li.) und Paderborns Sueleyman Koc geraten aneinander. (Quelle: Reuters)

Für den SC Paderborn hat das Bundesliga-Abenteuer mit einem Punktgewinn begonnen. Der FSV Mainz 05 mit seinem neuen dänischen Trainer Kasper Hjulmand dagegen erlebte beim 2:2 (1:1) eine weitere Enttäuschung. Nach dem Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation und im DFB-Pokal wartet der Nachfolger von Thomas Tuchel weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis.

Dabei hatte Shinji Okazaki (33. Minute) die Gäste vor 14.824 Zuschauern in der Benteler-Arena in Führung geschossen. Doch nur drei Minuten später sorgte Elias Kachunga für den Ausgleich und das erste Paderborner Bundesliga-Tor in der Geschichte. Die erste SC-Führung im Oberhaus sicherte dann Kapitän Uwe Hünemeier (87.) per Kopf, ehe Ja-Cheol Koo (90+4.) in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum letztendlich verdienten Ausgleich verwandelte.

"Krassester Außenseiter"

Mit einem Lizenzspieleretat von nur 15 Millionen Euro und dem kleinsten Stadion der Liga wagt sich der Neuling in die Bundesliga. Schon in der Aufstiegssaison hatten die Paderborner mit rund sechs Millionen Euro in der 2. Liga einen Mini-Etat. Und schafften trotzdem den Aufstieg. Nun sind sie der "wohl krasseste Außenseiter der Bundesliga-Geschichte", wie Trainer Andre Breitenreiter befand.

Auch wenn die Ostwestfalen noch nicht einmal über ein eigenes Trainingszentrum verfügen, zeigte sich das Breitenreiter-Team beim Liga-Debüt in einem starken Fitnesszustand. Angefeuert vom Gesang der heimischen Fans setzten sie die Gäste bereits ab der Mittellinie unter Druck.

Kachunga kontert Okazaki sofort

Selbst die zunächst verdiente Mainzer Führung nach einem Abstaubertor von Okazaki nach einer guten halben Stunde schockte den Außenseiter nicht. Nur Augenblicke später erzielte Kachunga den umjubelten Premieren-Treffer. Einmal mehr sah die FSV-Abwehr nicht gut aus. "Wir hatten das spielerisch ganz gut im Griff. Der Fehler darf nicht passieren", grantelte 05-Manager Christian Heidel.

Dabei hatte der neue Mainzer Trainer Hjulmand nach dem Saison-Fehlstart mit den bitteren Pannen in der Europa-League-Qualifikation gegen die Griechen aus Tripolis und im DFB-Pokal beim Drittligisten Chemnitzer FC festgestellt: "Wir haben eine Entwicklung durchgemacht, gerade im Offensivspiel habe ich viele Verbesserungen gesehen. Aber wir brauchen auch eine kollektiv gute Defensivleistung."

Hünemeier im Fokus

Auf ihren Kapitän Nikolce Noveski mussten die Mainzer kurz nach der Pause verletzungsbedingt verzichten. Und sie kamen nach dem Aus ihres Spielführers in gehörige Schwierigkeiten. Die Ostwestfalen bestimmten über weite Strecken das Geschehen.

Das zweite Paderborner Bundesliga-Tor gelang, als Hünemeier eine erneute Unsicherheit in der Mainzer Verteidigung ausnutzte. Kurz vor Schluss traf der Mainzer Okazaki noch die Latte und wurde dann von Hünemeier gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Koo sicher.

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