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Angriffslust im Dressur-Team: WM-Sieg trotz Totilas-Aus

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Pferdesport  

Angriffslust im Dressur-Team: WM-Sieg trotz Totilas-Aus

22.08.2014, 14:11 Uhr | dpa

Angriffslust im Dressur-Team: WM-Sieg trotz Totilas-Aus. Monica Theodorescu gibt sich vor der Pferdesport-WM angriffslustig.

Monica Theodorescu gibt sich vor der Pferdesport-WM angriffslustig. Foto: Jochen Lübke. (Quelle: dpa)

Caen (dpa) - Nach dem Ausfall des Millionen-Pferdes Totilas und seines Reiters Matthias Rath ist die Angriffslust beim Kampf um Gold sogar noch gestiegen.

"Wir haben uns danach zusammengesetzt und uns eingeschworen", berichtete Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu vor der Pferdesport-WM, die am Samstag in Caen eröffnet wird. Dabei will das reine Damen-Team nach dem Schock und dem "tränenreichen" Aus auch für Rath mitkämpfen und gewinnen: "Matthias bleibt für uns ein Teil der Mannschaft."

Das klare Ziel bleibt trotz des Fehlens des zuletzt erfolgreichsten Paares die Goldmedaille. "Daran hat sich nichts geändert", betonte die Trainerin. In Caen will sich das deutsche Dressurteam mit der Rückkehr auf das oberste Treppchen auch für das Debakel von Lexington rehabilitieren. Vor vier Jahren endete im US-Bundesstaat Kentucky die Gold-Serie der deutschen Dressurteams. Erstmals wurde das deutsche Team bei einer WM geschlagen und holte in insgesamt drei Wettkämpfen lediglich eine Bronzemedaille.

Eine neue Generation von Reiterinnen und Pferden hat zu einem Umschwung geführt. Lediglich die unverwüstliche Isabell Werth ist noch immer dabei. Die 45-Jährige aus Rheinberg hat ihre erste von inzwischen sechs Gold-Medaillen bereits gewonnen, als die für Rath nachgerückte Fabienne Lütkemeier noch in den Kindergarten ging.

Trotz des Einsatzes der Ersatzreiterin strotzt Theodorescu vor Selbstbewusstsein. "Wir sind nicht so sehr geschwächt", sagte die Bundestrainerin: "Wir sind angriffslustig!" Dabei hatten Rath und Totilas beim CHIO in Aachen im Grand Prix 9,1 Prozentpunkte mehr erhalten als Lütkemeier und D'Agostino.

Favoriten sind die vier deutschen Damen auf jeden Fall. Schließlich ritt das Quartett mit Werth, Lütkemeier sowie Helen Langehanenberg und Kristina Sprehe schon vor einem Jahr im dänischen Herning - auch damals ohne Totilas und Rath - zum Sieg bei der Europameisterschaft.

Schärfster Rivale dürfte in der Normandie das britische Team um Doppel-Olympiasiegerin Charlotte Dujardin sein. Die Niederlande, vor vier Jahren in den USA erstmals Dressur-Weltmeister, ist zu sehr geschwächt. Nicht nur der 2010 mit Edward Gal überlegene und anschließend nach Deutschland verkaufte Totilas fehlt dem ehemaligen Dauerrivalen.

Gal, Dreifach-Weltmeister in Lexington, musste mit dem WM-Aus seines neuen Spitzenpferdes Undercover kurz vor Caen einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Nun reitet er das Ersatzpferd Voice und gilt damit im Einzel nicht mehr als Medaillenkandidat. Zudem muss das niederländische Team Danielle Heijkoop und den angeschlagenen Kingsley Siro durch Diederik van Silfhout mit Arlando ersetzen.

Auch in den beiden Einzelwettbewerben zählen die deutschen Reiterinnen zu den Topfavoritinnen. Als heißeste Kandidatin auf eine Einzelmedaille gilt Helen Langehanenberg. Die Weltcup-Zweite und zweifache Vize-Europameisterin will sich aber zu ihren Zielen nicht äußern: "Da rede ich vorher nicht drüber."

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