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Schwimm-EM 2014: Patrick Hausding schreibt EM-Geschichte

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Vierte Medaille in Berlin  

Wasserspringer Hausding schreibt EM-Geschichte

22.08.2014, 19:51 Uhr | dpa, sid

Schwimm-EM 2014: Patrick Hausding schreibt EM-Geschichte. Patrick Hausding (re.) und Stephan Feck beim Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. (Quelle: Reuters)

Patrick Hausding (re.) und Stephan Feck beim Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. (Quelle: Reuters)

Eine Verbeugung und Kusshände für das Publikum: Wassersprung-Weltmeister Patrick Hausding hat bei der Schwimm-EM in Berlin Geschichte geschrieben. Der Lokalmatador belegte im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett mit Partner Stephan Feck mit 438,15 Punkten Platz zwei. Gold ging an Russlands souveräne Titelverteidiger Ilja Sacharow/Jewgeni Kusnezow (464,64), die Ukrainer Alexander Gorschkowozow und Illja Kwascha (433,98) wurden Dritte.

Mit der Silbermedaille holte Hausding in seinem vierten Wassersprung-Wettbewerb sein viertes Edelmetall. Erfolgreicher als der 25-Jährige, der zuvor im Turm-Synchronspringen sowie im Einzel vom Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett triumphiert hatte, war bei einer Europameisterschaft noch kein Wasserspringer.

Nur der Russe Dimitri Sautin war vor 14 Jahren in Helsinki ebenfalls zu dreimal Gold und einmal Silber gesprungen. "Es ist schön, wenn man in den Geschichtsbüchern steht und auf einen zurückgeblickt wird", sagte Hausding: "Dann hat man später immer ein Gesprächsthema."

Rekordjagd geht weiter

Hausding/Feck glückte nach den beiden Pflichtsprüngen der dreieinhalbfache Delfinsalto gehockt nicht optimal, dadurch fielen die EM-Zweiten des Vorjahres auf Platz vier zurück. Dann aber kämpfte sich das Duo zurück und sicherte sich noch Platz zwei. "Silber fühlt sich golden an", sagte Feck: "Weil die Konkurrenz in Europa sehr stark ist. Wir haben eine sehr gute, konstante Leistung gezeigt und uns immer weiter gesteigert."

Hausding kann nun mit einer Medaille im abschließenden Turm-Einzel am Samstag nicht nur Sautin überflügeln, sondern auch seinen EM-Rekord von 2010 mit insgesamt fünf Medaillen einstellen. "Gegen die starke Konkurrenz vom Turm wird eine Medaille schwer", nimmt Bundestrainer Lutz Buschkow aber Druck von seinem Schützling.

Damen vom Turm ohne Medaille

Zuvor musste sich die Berlinerin Maria Kurjo vom Turm mit 316,20 Punkten und dem fünften Platz zufriedengeben. Bei der dreimaligen EM-Dritten kullerten nach dem Wettkampf ein paar Tränchen. "Gerade im Moment bin ich noch ein bisschen unzufrieden", haderte die 24-Jährige: "Eine Medaille wäre natürlich schön gewesen, aber mit ein bisschen Abstand kann ich mich sicher über meine Silbermedaille im Turmsynchron freuen."

Als zweite deutsche Starterin belegte die 19 Jahre alte Vereinskollegin Kieu Duong mit 301,90 Zählern den siebten Rang. Der Sieg ging an die Britin Sarah Barrow. Die Vorjahresvierte gewann mit 363,70 Punkten vor der Italienerin Noemi Batki und Titelverteidigerin Julija Prokoptschuk aus der Ukraine.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Deibler als Dritter im Finale

Bei den Beckenschwimmern erreichte der WM- und Olympia-Vierte Steffen Deibler das Finale über 100 Meter Schmetterling. Der 27-Jährige legte im Halbfinale in 51,81 Sekunden die insgesamt drittbeste Zeit hin und weckte damit Hoffnungen auf die fünfte Medaille für die DSV-Schwimmer im Velodrom.

Über 200 Meter Rücken erreichten Jan-Philip Glania und Christian Diener den Endlauf. Glania schlug nach 1:58,21 Minuten als Gesamt-Fünfter an. Der 25-Jährige hat bereits EM-Bronze über die halbe Distanz gewonnen. Diener qualifizierte sich in 1:58,37 Minuten auf Platz sieben für das Finale.

Foto-Serie mit 33 Bildern

Schwimmerinnen weiter ohne Medaille

Ebenfalls ins Finale schwamm Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust. Während sich der deutsche Meister in 27,70 Sekunden als Achter qualifizierte, schwamm Europameister Adam Peaty den ersten Einzelweltrekord in Berlin. Der 19-Jährige Brite verbesserte in 26,62 Sekunden die fünf Jahre alte Bestmarke des südafrikanischen Olympiasiegers Cameron van den Burgh um fünf Hundertstelsekunden.

Die deutschen Frauen warten nach fünf Wettkampftagen noch immer auf ihre erste Medaille. In ihrem ersten internationalen Einzelfinale schwamm Alexandra Wenk über 100 Meter Schmetterling auf den siebten Platz. Die 19-Jährige war mit 58,59 Sekunden weit von den Medaillenrängen entfernt.

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