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Niki Lauda schimpft: "Nico Rosberg ist schuld am Unfall"

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Rosberg im Kreuzfeuer  

Lauda: "Nico ist schuld am Unfall"

25.08.2014, 14:55 Uhr | dpa

Niki Lauda schimpft: "Nico Rosberg ist schuld am Unfall". Niki Lauda (li.) liest Nico Rosberg die Leviten. (Quelle: dpa)

Niki Lauda (li.) liest Nico Rosberg die Leviten. (Quelle: dpa)

Nach dem Eklat von Spa hat der Zoff zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton eine neue Dimension erreicht. Erstmals krachten die beiden Mercedes-Piloten bei einem Formel-1-Rennen ineinander. Mit einem fahrlässigen Überholversuch vereitelte Rosberg beim Großen Preis von Belgien nicht nur einen wahrscheinlichen Doppelerfolg. Der WM-Spitzenreiter heizte auch den Streit mit seinem Stallgefährten weiter an und zog sich den Zorn der Teamverantwortlichen zu. "Das Manöver war Harakiri", schimpfte Motorsportchef Toto Wolff und kündigte "Konsequenzen an. "Das ist nicht akzeptabel."

Auch für Niki Lauda war die Schuldfrage klar beantwortet. "Es ist inakzeptabel für das Mercedes-Team, dass Nico den Lewis in der zweiten Runde, ich betone in der zweiten Runde, angreift. Es kann nicht sein", schimpfte der Teamaufsichtsrat. "Schuld am Unfall ist Nico, Lewis war klar vorn."

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo profitierte von dem Silberpfeil-Streit. Der Australier raste vor Rosberg zu seinem zweiten Sieg nacheinander und stellte mit dem dritten Saisonerfolg seinen Teamkollegen und Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel auf Rang fünf erneut in den Schatten.

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"Das ist ein enttäuschendes Szenario, ein inakzeptables Szenario, das uns dämlich aussehen lässt", tobte Wolff bei RTL über den Crash seines Duos beim ersten Lauf nach der Sommerpause. "Es liegt jetzt an uns, die Message so deutlich rüberzubringen, dass so etwas nicht wieder passiert."

Rosberg schlitzte Hamilton bereits in der zweiten Runde den linken Hinterreifen auf und beschädigte dabei auch den Frontflügel an seinem eigenen Wagen erheblich. Nach einer furiosen Aufholjagd raste der Deutsche noch auf Rang zwei, Hamilton hingegen stellte seinen Wagen kurz vor Schluss entnervt ab.

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Hamilton: "Wenn man Fehler macht, gibt's einen Klaps"

Rosberg wurde auf dem Podium von einigen Fans heftig ausgebuht. "Das hat uns beiden wehgetan. Für das Team ist das enttäuschend", resümierte der 29-Jährige über den Vorfall. Unmittelbar nach dem zwölften Saisonlauf musste er sich mit der Teamleitung zu einer ersten Analyse treffen. "Für mich war es ein Rennunfall", sagte Rosberg danach.

Für Hamilton war die Attacke "schwer runterzuschlucken. Es ist wie in der Schule, wenn man einen Fehler macht, dann gibt's einen Klaps." Die Verantwortlichen würden die Lage "in den nächsten Tagen mit den Fahrern" analysieren und klären, sagte Wolff. Getroffene Regeln seien gebrochen und Grenzen überschritten worden. Welche Konsequenzen, der Vorfall haben wird, ist noch offen. Wolff deutete an, dass eine Teamorder denkbar sei.

Rosberg startet schlecht

Während Hamilton fünf Runden vor Schluss, von seiner aussichtslosen Aufholjagd zermürbt, an die Box fuhr, baute Rosberg dank seines zweiten Platzes die Führung in der WM-Wertung aus. Mit 220 Punkten liegt er nun 29 Zähler vor Hamilton.

Hamilton erwischte auf dem 7,004 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs einen besseren Start als sein Teamkollege und raste auf Position eins. Nach vier Poles in Serie verschlief Rosberg den Auftakt und musste zunächst sogar Vettel passieren lassen. Nach einem unfreiwilligen Ausflug über den Bordstein in einer Schikane büßte der Champion Rang zwei aber umgehend wieder ein.

Rosberg kämpft mit weiteren Widrigkeiten

Für den puren Adrenalin-Moment sorgten die Silberpfeile dann gleich in Runde zwei. "Nico hat mich berührt, Nico hat mich berührt", rief Hamilton nach dem Manöver völlig verblüfft über Funk, ehe er nur als 19. wieder auf den Asphalt zurückfuhr.

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Rosberg musste ebenfalls früh in die Garage, in Runde acht bekam sein Mercedes eine neue Front verpasst. Das warf den 29-Jährigen enorm zurück. Zu allem Überfluss verfing sich an seiner Antenne dann auch noch vermutlich ein Stück eines zerschlissenen Reifens. Das beeinträchtigte zunächst auch Rosbergs Sicht, ehe er den störrischen Fetzen wieder entfernt hatte. An der Spitze raste Vettels Teamkollege Ricciardo seinem dritten Grand-Prix-Erfolg der Saison entgegen, Rosberg heftete sich ihm an die Fersen. An ihm vorbei kam er aber auch nicht mehr.

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