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Nico Rosberg wird für Hamilton-Crash in Spa von FIA nicht bestraft

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Keine Ermittlungen der FIA  

Rosberg wird für Spa-Crash nicht bestraft

27.08.2014, 17:35 Uhr | t-online.de

Nico Rosberg wird für Hamilton-Crash in Spa von FIA nicht bestraft. Nico Rosberg (hinten) berührt Lewis Hamilton beim Rennen in Spa. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg (hinten) berührt Lewis Hamilton beim Rennen in Spa. (Quelle: dpa)

Endlich mal gute Nachrichten für Nico Rosberg nach der Kritik der letzten Tage: Vom Automobil-Weltverband FIA hat der Formel-1-Spitzenreiter nach seiner Kollision mit Lewis Hamilton in Spa keine Strafe zu befürchten. "Wir werden hier nicht einschreiten" erklärte ein Sprecher. Es fehle an einer neuen Erkenntnis um die Entscheidung der Renn-Stewards noch einmal zu überprüfen.

Hamilton hatte nach einem Teammeeting behauptet, sein Mercedes-Kollege hätte dort zugegeben, in der zweiten Runde "mit Absicht" gehandelt zu haben. Rosberg habe dies getan, "um ihm etwas zu beweisen". Das Team hatte dies umgehend dementiert. "Ein Kommentar, der angeblich in einem internen Meeting gemacht wurde und dann vom Team dementiert wurde, ist kein neue Erkenntnis", erklärte der FIA-Sprecher weiter.

Hamilton: "Kein Spiel sondern purer Ernst"

Rosberg hatte Hamilton bereits in der zweiten Runde den linken Hinterreifen aufgeschlitzt und dabei auch den Frontflügel an seinem eigenen Wagen erheblich beschädigt. Nach einer furiosen Aufholjagd raste der Deutsche noch auf Rang zwei, Hamilton hingegen stellte seinen Wagen kurz vor Schluss entnervt ab.

UMFRAGE
Ist Rosberg Hamilton mit Absicht reingefahren?

Damit ist der Fall zumindest für den Automobill-Weltverband abgeschlossen. Mit Spannung dürfte nun zu beobachten sein, wie Rosberg und Hamilton künftig miteinander umgehen. Letztgenannter erklärte nun in einem Interview mit der österreichischen "SportWoche": "Wir sind nicht hier, um zu spielen, sondern müssen den Titel holen. Das ist purer Ernst. Es geht um einen lebenslangen Status, um alles."

Gerede von Freundschaft nur "bla bla bla"

Spätestens seit Rosberg in Monaco mit seinem Verbremsen im Qualifying eine Gelbphase auslöste, sei ihm "sehr klar geworden", dass sein Konkurrent alles dafür mache, um den Titel zu holen. Hamilton musste so seinen Versuch abbrechen, Rosbergs Bestzeit zu unterbieten. Somit startete dieser von der Pole Position - und gewann auch das Rennen.

Generell kann Hamilton das Thema Freundschaft zwischen ihm und Rosberg nicht mehr hören: "Ja ... Das wird aufgebauscht: 'Wir sind Freunde, bla bla bla.' Früher hatten wir unglaublich viel Spaß, damals in der Kartzeit. Jetzt ist das anders."

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