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Eddie Jordan nimmt Rosberg in Schutz: "Management hat versagt"

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Eddie Jordan nimmt Rosberg in Schutz  

"Mercedes-Management hat versagt"

28.08.2014, 10:36 Uhr | sid, t-online.de

Eddie Jordan nimmt Rosberg in Schutz: "Management hat versagt". Eddie Jordan (li.) gibt die Schuld am "Krieg der Sterne" Niki Lauda und Co. (Quelle: imago/HochZwei)

Eddie Jordan (li.) gibt die Schuld am "Krieg der Sterne" Niki Lauda und Co. (Quelle: imago/HochZwei)

Nach dem Crash der Silberpfeile beim Großen Preis von Belgien ist einiges auf Nico Rosberg eingeprasselt. Für viele war der Deutsche der Buhmann. Nun nimmt Eddie Jordan den WM-Führenden in der Formel 1 in Schutz.

"Alle prügeln jetzt auf Rosberg ein. Ich sehe die Schuld aber nicht beim Fahrer, sondern beim Team. Die Teamführung hat es versäumt, die Kontrolle über die Situation und den internen Zweikampf zu behalten. So etwas hätte nie passieren dürfen“, sagte der Ex-Teambesitzer zu "Auto Bild Motorsport". "Wenn man so früh im Rennen einen sicheren Doppelsieg verspielt, hat das Management versagt."

Die beiden Piloten haben derzeit Sprechverbot in der Öffentlichkeit. "Teamchef Toto Wolff, der technische Direktor Paddy Lowe und ich waren uns einig, dass sich die Hitzköpfe in dieser Woche abkühlen müssen", sagte Niki Lauda, Aufsichtsratsvorsitzender des Rennstalls, der "Bild". "Sie sollen einfach still sein. Jedes Wort würde beim anderen wieder eine Überreaktion auslösen. Die Fahrer wissen jetzt, welche Verantwortung sie haben."

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Hamilton hat die Regeln gebrochen

Jordan ist der Meinung, dass Mercedes den Konflikt selbst befeuert hat, indem sie auf Lewis Hamiltons Missachten der Teamorder in Ungarn nicht reagiert haben. "Das Team hat es schon vorher versäumt klare Grenzen zu stecken. Sie hätten spätestens nach Lewis Hamiltons Befehlsverweigerung in Budapest ernste Konsequenzen ziehen müssen. Das haben sie aber nicht getan. Damit haben sie Rosberg und Hamilton das Signal gegeben, dass die beiden machen können, was sie wollen. Wenn man zwei Kindern erlaubt, sich ständig daneben zu benehmen, hat man irgendwann ein Problem. Irgendwann müssen die Eltern eben eingreifen."

Für den Ex-Teamchef, unter dem Michael Schumacher debütierte, war die Nicht-Bestrafung Hamiltons in Budapest ein großer Fehler. "Aus Teamsicht eine Fehleinschätzung. Wenn man sich teamintern vorher über solche Szenarien unterhalten und entsprechende Regeln aufgestellt hat, wovon ich ausgehe, muss man sich an die Instruktion halten." Jordan kritisiert das Verhalten Hamiltons scharf: "Das ist ganz einfach: Gibt es einen Befehl, der nicht befolgt wird, wurden die Regeln gebrochen. Und das ist schlichtweg falsch."

Jordan: Teamerfolg steht über dem von Individuen

Jordan bevorzugt eine klare Stallorder. "Bei mir hat es immer Stallorder gegeben. In Spa habe ich Ralf Schumacher 1998 angewiesen, Damon Hill nicht zu überholen aus Angst vor einem Crash. Wir standen vor unserem ersten Sieg, unserem ersten Doppelsieg." Das Schumacher seinen ersten F1-Sieg hätte erringen können, interessiert den Iren nicht. "Mir war egal, wer gewinnt, Hauptsache Jordan. Beide Fahrer waren Angestellte des Teams. Und der Erfolg des Teams ist immer wichtiger als der Erfolg von Individuen. Rennfahrer verstehen das nicht, weil sie nur an sich denken." Wem das nicht gefalle, der müsse sich ein anderes Team suchen.

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