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Vor zehn Jahren in Spa: Michael Schumacher feiert 7. WM-Wunder

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Vor zehn Jahren in Spa  

Michael Schumachers siebtes WM-Wunder

29.08.2014, 14:32 Uhr | dpa

Vor zehn Jahren in Spa: Michael Schumacher feiert 7. WM-Wunder. Michael Schumacher führte die Scuderia Ferrari zu fünf WM-Titeln in Serie. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher führte die Scuderia Ferrari zu fünf WM-Titeln in Serie. (Quelle: dpa)

Nichts würden sich die Fans von Michael Schumacher mehr wünschen, als das Jubiläum zu seinem siebten WM-Titel mit ihrem Idol feiern zu können. Ein Jahrzehnt ist es her, dass Schumacher am 29. August auf seiner Lieblingsstrecke in Spa-Francorchamps sein siebtes WM-Wunder wahr machte. Vor ein paar Monaten trafen sich auf dem Kurs in den Ardennen zahlreiche Schumi-Fans zu einem Marsch über die längste Grand-Prix-Strecke im Formel-1-Kalender. Der Anlass war alles andere als erfreulich, nachdem Schumacher wegen seines Skiunfalls am 29. Dezember vergangenen Jahres monatelang im Koma gelegen hatte.

Auch am vergangenen Wochenende fehlte Schumacher beim Rennen in Spa. Der 45-Jährige befindet sich seit Mitte April in der Reha in Lausanne. Wie es ihm geht, ist nicht bekannt. Die Familie ist auf eine Phase eingestellt, "die voraussichtlich sehr lange dauern wird", hatte Corinna Schumacher beim Deutschland-Rennen im Juli in einem Dankesschreiben an die Fans erklärt. Der zweifache Familienvater soll sich weiterhin fern jeglicher Öffentlichkeit von seinen schweren Kopfverletzungen erholen, die er sich bei seinem Sturz auf einen Felsen im Skigebiet von Méribel in Frankreich zugezogen hatte.

Seitdem überwiegen Sorgen und Mitgefühl, wenn der Name des Rekordweltmeisters fällt. Geblieben ist die unendliche Bewunderung für seine Leistungen, die er an jenem August-Sonntag 2004 in Belgien mit dem fünften Titelgewinn in Serie im Ferrari und dem insgesamt siebten seiner unvergleichlichen Karriere krönte.

"Er ist die Formel 1"

Schumacher reichte für Titel Nummer sieben damals der zweite Platz hinter Belgien-Sieger Kimi Räikkönen. "Er ist die Formel 1", schrieb nach dem Triumph die italienische "La Gazzetta dello Sport". "Das überwältigende Ausmaß von Schumachers Leistung ist kaum zu übertreiben", meinte der britische "The Guardian".

Keiner war Siege und Titel so gewohnt wie Schumacher. Zur Routine wurden sie für ihn nie. Erst recht nicht sein letzter WM-Triumph. Sichtlich bewegt nahm Schumacher damals die Gratulationen entgegen. Fassen konnte er es zunächst noch nicht. "Die Freude kann noch nicht herausbrechen. Das braucht Zeit", sagte Schumacher. Sein damaliger Teamkollege Rubens Barrichello konnte ihn in den restlichen vier Rennen nicht mehr abfangen. Platz drei in Spa reichte dem Brasilianer nicht. Wieder mal flossen in Schumachers Heimat Kerpen und in der Ferrari-Schmiede in Maranello Bier und Schampus.

Schumacher gelingt das bislang Unerreichte

Zum fünften Mal nacheinander triumphierte der Rheinländer mit der Roten Göttin. Fünf Titel, für die die argentinische Formel-1-Legende Juan-Manuel Fangio sieben Jahre in den 1950er Jahren gebraucht hatte. Fünf Titel, die bis heute ansonsten kein weiterer Pilot erreicht hat. Der Traum von Schumachers Nachfolger Sebastian Vettel, diese Marke mit Red Bull in diesem Jahr zu egalisieren, wird sich kaum erfüllen.

Schon vor zehn Jahren hatte Italiens "Il Tempo" nach Schumachers erneutem Triumph prophezeit: "Die Ära des Kannibalen wird für immer unwiederholbar sein." Sie hatte mit dem ersten Titel 1994 begonnen, 1995 wiederholte Schumacher im Benetton seinen Erfolg. Nach dem Wechsel und der mühevollen Aufbauarbeit gelang dem Kerpener das bislang Unerreichte. Den siebten Titel hatte er sich für Ferraris 700. Grand Prix aufbewahrt.

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