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Klopp nach Borussia-Sieg: Fußball nicht wie Radfahren

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Nach erstem BVB-Sieg  

Klopp: "Fußball ist nicht wie Radfahren"

30.08.2014, 11:55 Uhr | sid, dpa

Klopp nach Borussia-Sieg: Fußball nicht wie Radfahren. So kennt man ihn: Jürgen Klopp lieferte einmal mehr eine engagierte Leistung an der Linie ab. (Quelle: Reuters)

So kennt man ihn: Jürgen Klopp lieferte einmal mehr eine engagierte Leistung an der Linie ab. (Quelle: Reuters)

Mit zusammengepressten Lippen und ernster Miene schritt Jürgen Klopp in Richtung Kabine und sah erst einmal so gar nicht wie ein Gewinner aus. Ein Stück später hatte sich der Ärger über zwei späte Gegentreffer aber gelegt und der Trainer von Borussia Dortmund konnte dem 3:2 (2:0) beim FC Augsburg doch überwiegend Positives abgewinnen. "Ich habe das Gefühl, das ist ein verdammt gutes Ergebnis", sagte er: "Hier werden sich viele noch richtig weh tun."

Klopp zum Sieg in Augsburg 
"Hier werden sich noch viele richtig weh tun"

Nach dem 3:2-Auswärtserfolg ist der BVB-Trainer froh, dieses Spiel hinter sich zu haben. Video

Neben dem ersten Saisonsieg, einer phasenweise sehr überzeugenden Vorstellung und des Glanzauftritts von Marco Reus erhellte die Aussicht auf die Rückkehr von Shinji Kagawa schnell das Gemüt des BVB-Coaches. Auch wenn Klopp sich rund um die Bundesliga-Partie partout als unwissend ("Keine Ahnung, wirklich nicht") verkaufte.

Der Trainer wäre in der Nähe

"Wenn es so ist, werde ich irgendwo in der Nähe sein", sagte der Trainer auf die Frage, ob Kagawa denn noch am Wochenende präsentiert werde. Der Transfer des bei Manchester United ungeliebten früheren BVB-Lieblings soll kurz vor dem Vollzug stehen, angeblich hatte der quirlige Japaner bereits England verlassen, um in Westfalen den Medizincheck zu absolvieren.

Die "Bild-Zeitung" berichtete, dass Kagawa, der die Dortmunder 2012 in Richtung Old Trafford verlassen hatte, einen Vierjahresvertrag erhalte und acht Millionen Euro Ablöse koste. "Wir sind in Gesprächen", wurde Manager Michael Zorc zitiert, der in Augsburg nicht zu sprechen war. Die Spieler mussten sich indes schon sehr bemühen, um nicht aus dem Konjunktiv zu rutschen. "Wenn er denn käme", sagte Sebastian Kehl schmunzelnd, "würde er jede Unterstützung bekommen. Shinji war ein wichtiger Faktor in den Meisterjahren."

"Müssen uns selbst ohrfeigen"

Kagawa jedenfalls träfe auf ein Team, dass sich in Augsburg im Vergleich zum missratenen Auftakt gegen Leverkusen (0:2) doch sichtbar gesteigert hatte, zumindest eine Stunde lang sogar richtig beeindruckte. "Wir haben gut reagiert auf das letzte Spiel", sagte Klopp, der weiß, dass noch einiges aufzuarbeiten ist. "Wir sind am Anfang der Saison: Fußball ist leider nicht wie Radfahren. Das Radfahren verlernt man nicht, Fußball zwar auch nicht komplett, aber die ganz genauen Abläufe müssen immer wieder eingefordert werden", erklärte er.

Dabei war vor allem Reus für den FCA kaum zu greifen, erst als die Kräfte des Offensivstars etwas nachließen. Reus traf in der 11. Minute, sein Eckball erreichte den Kopf von Sokratis (14.) und auch beim Tor von Adrian Ramos (78.) war er an der Entstehung beteiligt. Doch am Ende wurde es noch einmal spannend, nachdem Raul Bobadillas (82.) und Tim Matavz' (89.) verkürzt hatten.

"Wegen der letzten zehn Minuten müssen wir uns eigentlich ohrfeigen. Hätten wir das Spiel verloren, wäre es eine halbe Katastrophe gewesen", klagte BVB-Verteidiger Neven Subotic. Reus befand: "Wenn wir ein oder zwei Prozent nachlassen, wird es sofort bestraft. Das muss uns eine Lehre sein."

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