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Junior Malanda vom VfL Wolfsburg vergibt Tor gegen die Eintracht

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Unglücksrabe Malanda  

Wolfsburger vergibt frei vorm Tor - schon wieder!

31.08.2014, 08:36 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Junior Malanda vom VfL Wolfsburg vergibt Tor gegen die Eintracht. Junior Malanda (Rückennumer 19) vergibt eine Riesenchance, trifft aus zwei Metern nur Eintracht-Keeper Kevin Trapp. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Junior Malanda (Rückennumer 19) vergibt eine Riesenchance, trifft aus zwei Metern nur Eintracht-Keeper Kevin Trapp. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Junior Malanda war nach seinem Déjà-vu untröstlich. Abgeschottet von Verantwortlichen des VfL Wolfsburg wurde der 20-Jährige in die Kabine geschleust, erklären wollte er das Unerklärliche nicht. Nach seinem kuriosen Fehlschuss bei der 1:2-Auftaktpleite beim FC Bayern München brachte er auch beim 2:2 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt den Ball aus zwei Metern nicht ins leere Tor - und verpasste es in der Nachspielzeit, den ersten VfL-Sieg der Saison perfekt zu machen.

Zur Krönung gab es hämische Kommentare von den Hessen. "Wenn er so schlecht vor dem Tor ist, dann soll er ruhig so weitermachen. Das war gut für uns", spottete Eintracht-Stürmer Haris Seferovic. Selbst der eigene Manager konnte den erneuten Fehlschuss Malandas nicht fassen. "Da denken die Leute zu Hause auf dem Sofa, dass sie den rein gemacht hätten und haben damit wahrscheinlich sogar recht", sagte Klaus Allofs nach dem aus seiner Sicht unglücklichen Ergebnis.

Nach Toren von Naldo und Maximilian Arnold für die Wölfe, einem Eigentor durch Ex-Frankfurter und Neu-Wolfsburger Sebastian Jung und einem Treffer von Vaclav Kadlec stand es kurz vor Schluss 2:2. Mit seiner Chance in der vierten Minute der Nachspielzeit hätte Malanda den Sieg für das Team von Trainer Dieter Hecking sichern können.

Jung: "Kopf oben halten"

"Hätte, wenn und aber - der Ball war nicht drin. Ich hatte für ihn gehofft, dass er den Fehlschuss von München wieder ausgleichen kann", sagte Hecking. Im Spiel beim Rekordmeister in der Vorwoche hatte der belgische U21-Nationalspieler aus noch kürzerer Distanz das leere Tor verfehlt und den sicher geglaubten Ausgleichstreffer verpasst.

Tröstende Worte fand immerhin Mannschaftskamerad Jung, der mit seinem Treffer ins eigene Netz ebenfalls Pech hatte: "Es bringt nichts, auf den Jungen einzuschlagen. Er weiß selbst, dass er das Tor machen muss. Schon in München hat er viel Pech gehabt, aber er muss nun den Kopf oben halten und weiter arbeiten, damit er ihn irgendwann reinmacht."

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