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Schwimmen  

Schwimm-Weltrekorde für Hosszu und Gyurta

31.08.2014, 18:38 Uhr | dpa

Schwimm-Weltrekorde für Hosszu und Gyurta. Für die Ungarin Katinka Hosszu war es der vierte Weltrekord in fünf Tagen.

Für die Ungarin Katinka Hosszu war es der vierte Weltrekord in fünf Tagen. Foto: Maja Hitij. (Quelle: dpa)

Dubai (dpa) - Mit zwei Weltrekorden waren die Ungarn Katinka Hosszu und Daniel Gyurta beim Kurzbahn-Weltcup in Dubai die überragenden Schwimmer. Zunächst setzte am Sonntag die 25-jährige Hosszu ihre Rekordjagd fort.

Nach ihren drei Bestmarken beim Weltcup-Auftakt in Doha stellte die zweimalige Gesamtsiegerin ihren vierten Weltrekord in fünf Tagen auf. In 2:02,13 Minuten verbesserte sie ihre Marke vom vergangenen Mittwoch um 48 Hundertstelsekunden. Zudem baute Hosszu mit Siegen über 200 Meter Freistil, 50 und 200 Meter Rücken ihre Gesamtführung nach der zweiten von sieben Weltcup-Stationen aus.

Ihr Landsmann Daniel Gyurta blieb über 200 Meter Brust in 2:00,48 Minuten um 0,19 Sekunden unter der Bestmarke, die er im Dezember 2009 in Istanbul aufgestellt hatte. Hinter Gyurta stellte Langbahn-Europameister Marco Koch (Darmstadt) in 2:01,28 Minuten einen deutschen Rekord auf. Er verbesserte seine Marke vom Dezember vergangenen Jahres um 0,34 Sekunden. Gyurta übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung.

Der EM-Zweite Christian Diener setze seine Siegesserie fort. Der Potsdamer war am ersten Tag des Meetings in Dubai über 100 Meter Rücken erneut nicht zu schlagen. In starken 50,10 Sekunden verfehlte er den bald fünf Jahre alten deutschen Rekord von Helge Meeuw (Frankfurt/Main) nur um 0,14 Sekunden und landete damit den einzigen deutschen Sieg. Bei der ersten Weltcup-Station in der vergangenen Woche in Doha hatte Christian Diener über 100 Meter und 200 Meter Rücken triumphiert.

Auch die beiden anderen Vertreter des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) konnten in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf Podestplätze schwimmen. Steffen Deibler (Hamburg) wurde in guten 46,85 Sekunden über 100 Meter Freistil Zweiter. Franziska Hentke (Magdeburg) belegte 100 Meter Schmetterling in 58,09 Sekunden Rang drei.

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