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Formel 1: Luca di Montezemolo soll bei Ferrari vor dem Aus stehen

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Umbruch mit Ross Brawn?  

Ferrari-Boss di Montezemolo steht vor dem Aus

05.09.2014, 13:45 Uhr | t-online.de

Formel 1: Luca di Montezemolo soll bei Ferrari vor dem Aus stehen. Luca di Montezemolo ist seit 1991 Vorstandsvorsitzender von Ferrari. (Quelle: Reuters)

Luca di Montezemolo ist seit 1991 Vorstandsvorsitzender von Ferrari. (Quelle: Reuters)

Die Formel 1 kommt nach Monza, und pünktlich zum Heimspiel sind Italiens Zeitungen endlich voll mit Ferrari. Doch der einstige Stolz der Tifosi dürfte sich andere Schlagzeilen gewünscht haben. Denn rund um das Rennen am Sonntag (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) sind einzig die sich immer weiter verdichtenden Gerüchte um einen unmittelbar bevorstehenden Abschied des langjährigen Ferrari-Chefs Luca di Montezemolo das Thema.

Nach 23 Jahren an der Spitze käme dieser Schritt des 67-Jährigen einem Erdbeben beim kriselnden Rennstall gleich, und er wäre wohl die Folge jahrelanger Enttäuschungen. Seit 16 Monaten wartet Ferrari auf einen Sieg, der letzte Titel in der Fahrer-WM liegt gar sieben Jahre zurück - für den erfolgreichsten Rennstall der Formel 1 kommt die jahrelange Dominanz durch Red Bull und nun Mercedes einer Demütigung gleich.

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Konflikt zwischen Montezemolo und Fiat-Boss

Umstrukturierungen sind daher längst im Gange, und auch über den Abschied Montezemolos wird schon seit einer Weile spekuliert. Die neuesten Gerüchte kommen nun aus für gewöhnlich gut unterrichteten Quellen. So berichten "Tuttosport" und "Corriere della Sera" übereinstimmend, dass Montezemolo schon nach dem Rennwochenende in Monza seinen Abschied ankündigen könnte.

Eine Sportzeitung also, die wie Ferrari-Hauptaktionär Fiat in Turin sitzt, und dazu das namhafte Mailänder Blatt, zu deren Aktionären auch die zum Fiat-Imperium gehörende Gesellschaft Giovanni Agnelli und Co. gehört. Den Berichten zufolge ist zwischen Fiat-Geschäftsführer Sergio Marchionne und Montezemolo auch wegen der schwachen Leistungen des Rennstalls in den vergangenen Jahren ein Konflikt ausgebrochen.

Brawn als neuer Teamchef im Gespräch

Montezemolo könnte den Berichten zufolge nun zum neuen Präsidenten der maroden Fluggesellschaft Alitalia ernannt werden, zu dessen Hauptaktionär die arabische Airline Etihad aufgestiegen ist - ein Hauptsponsor Ferraris. Als möglicher Nachfolger Montezemolos gilt Fiat-Präsident John Elkann, 38-jähriger Enkel von Giovanni Agnelli. Nicht ausgeschlossen wird allerdings, dass Fiat-Chef Marchionne selbst das Ruder des Sportwagenherstellers übernehmen könnte.

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Die Umstrukturierungen bei Ferrari würden damit die nächste Stufe erklimmen, erst im April hatte Montezemolo den glücklosen Teamchef Stefano Domenicali durch Marco Mattiacci ersetzt - doch der Wechsel zeigte bislang keinerlei Wirkung. Nach Informationen von "motorsport-total.com" soll Ross Brawn, der von 1996 bis 2006 als Technischer Direktor der damals so erfolgreichen Scuderia, mittelfristig Mattiacci als Teamchef ablösen.

Mattiacci: "Wollen es besser machen als Mercedes"

Mit den beiden Ex-Weltmeistern Fernando Alonso und Kimi Räikkönen waren die Italiener zu Jahresbeginn hoffnungsvoll in die neue Turbo-Hybrid-Ära gestartet, doch der frühere Branchenführer ist gegen Mercedes chancenlos. Denn Ferrari hat die Technik-Revolution der Königsklasse schlicht verschlafen. Auch Mattiacci räumt das ein, an den Fahrern zweifele niemand. "Wir haben Probleme, unser Auto zu entwickeln, sonst nirgendwo", stellte der 43-Jährige im Gespräch mit der "Welt" klar, Alonso sei zudem "fundamental wichtig".

Auch am Sonntag im Ferrari-Land dürfen die Roten sich kaum Chancen auf den ersten Sieg ausrechnen, der Rückstand ist einfach zu groß. Den in den kommenden Jahren aufzuholen, ist das Ziel. "Wir wollen es bald besser machen als Mercedes. Das ist die Messlatte", sagt Mattiacci. Zumindest den Stolz hat man sich bewahrt in Maranello.

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