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Klare DTB-Siege bei WM-Generalprobe

07.09.2014, 13:44 Uhr | dpa

Turnen: Klare DTB-Siege bei WM-Generalprobe. Andreas Toba klagt über Schmerzen.

Andreas Toba klagt über Schmerzen. Foto: Daniel Maurer. (Quelle: dpa)

Obersiggenthal (dpa) - Fabian Hambüchen stürzte vom Reck, Marcel Nguyen patzte am Barren. Bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaften im Oktober hat sich für die deutschen Turnstars das letzte Risiko noch nicht bezahlt gemacht.

Dennoch behaupteten sich die Deutschen bei der letzten Überprüfung vor den Titelkämpfen im chinesischen Nanning (3.-12. Oktober) mit 342,80 Punkten sicher vor Rumänien (338,35) und der Schweiz (337,35). Dabei war Mehrkämpfer Andreas Toba aus Hannover wegen Problemen am Wadenbein nicht einsatzfähig und muss um seinen WM-Start bangen.

Einen überraschenden Länderkampf-Erfolg verbuchten die deutschen Turnerinnen. Erstmals in der Geschichte des Deutschen Turner-Bundes gelang mit 220,00 Punkten ein Erfolg über Rumänien (219,05), auch hier wurde Gastgeber Schweiz Dritter (212,40).

Obwohl seinen Turnern noch einiges nicht gelang, verteidigte Cheftrainer Andreas Hirsch die Strategie, die Leistungsgrenzen auszuloten. "Natürlich hätten wir auch Pünktchen sammeln können. Die Frage ist nur, für wen?", sagte der Berliner. Für seine WM-Riege habe der Testcharakter im Vordergrund gestanden. "Wenn ich ins Finale will oder sogar an Medaillenrängen anklopfen möchte, muss ich schwierige Übungen vorbereiten. Wenn man es jetzt nicht macht, wird es auch bei der WM passieren", sagte er.

So versuchte Fabian Hambüchen am Reck eine Antwort auf Olympiasieger und Weltmeister Epke Zonderland aus den Niederlanden zu finden, an dessen spektakulärer Flugshow auch bei der WM kein Weg vorbeiführen wird. Eine Verbindung aus den komplizierten Elementen Kovacs-Salto, Ribalko und Winkler-Salto lautet Hambüchens Gegenrezept. In Obersiggenthal allerdings endete das Experiment nach einem unfreiwilligen Abgang auf der Matte.

Auch Marcel Nguyen präsentierte sich mit einer schwierigen Übung samt Felge mit ganzer Drehung und Tsukahara-Abgang am Barren. Doch die Schwierigkeit 7,1 war für den Olympia-Silber-Gewinner diesmal zu viel. "Die Aufstockung ist schiefgegangen", konstatierte Hirsch.

Wegen Rückenbeschwerden verzichtete Nguyen auf einem Start am Boden, an das ungeliebte Pauschenpferd wagte sich der Stuttgarter zwei Tage vor seinem 27. Geburtstag dennoch. "Das hat er bestimmt nicht gern gemacht, weil seine Inhalte weit weg von Lobpreisungen sind", sagte Hirsch. Das Signal von Nguyen an die Mannschaft jedoch sei richtig. Daraus zu schließen, dass Nguyen auch in China einen kompletten Sechskampf anbietet, hält Hirsch für verfrüht: "Fakt ist, wir kämpfen um seine Mehrkampf-Fähigkeit."

So ist für den Berliner knapp vier Wochen vor dem WM-Auftakt trotz punktueller Rückschläge "alles im grünen Bereich", ebenso wie für Cheftrainerin Ulla Koch beim Frauenteam. "Das Team hält sehr gut zusammen, alle turnen für die Mannschaft. Da entwickeln sich natürlich auch gute Leistungen", lobte Koch. Dennoch hob sie zwei heraus: "Kim Bui und Pauline Schäfer sind wirklich in bestechender Form", befand sie. Letztere belegte in der Einzelwertung mit 55,60 Punkten Platz drei, zwei Zehntel vor der Stuttgarterin Bui (4.). Ulla Koch bestätigte auch, dass ein Einsatz der Olympia-Sechsten Elisabeth Seitz am Stufenbarren bei der WM trotz ihrer Fuß-Probleme möglich sei. "Sie ist auf einem guten Weg und schmerzfrei", sagte die "Chefin".

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