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Moderner Fünfkampf - Moderne Fünfkämpfer ohne WM-Podest: "Wir kommen wieder"

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Moderner Fünfkampf  

Moderne Fünfkämpfer ohne WM-Podest: "Wir kommen wieder"

07.09.2014, 12:22 Uhr | dpa

Moderner Fünfkampf - Moderne Fünfkämpfer ohne WM-Podest: "Wir kommen wieder". Lena Schöneborn konnte im abschließenden Combined ihre Stärke nicht wie gewohnt ausspielen.

Lena Schöneborn konnte im abschließenden Combined ihre Stärke nicht wie gewohnt ausspielen. Foto: Szilard Koszticsak. (Quelle: dpa)

Warschau (dpa) - Ein Jahr vor der Heim-WM in Berlin wartet auf Deutschlands Moderne Fünfkämpfer viel Arbeit. Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (4.) und Stefan Köllner (21.) verpassten bei den Titelkämpfen in Warschau in den olympischen Einzel-Wettbewerben eine Medaille.

Die anderen sechs Athleten konnten sich gar nicht erst für die Finalkämpfe der jeweils besten 36 qualifizieren. Auch in der Team-Wertung und in den Staffeln sprang kein Podestplatz heraus.

"Nach den guten Resultaten bei der EM waren wir vielleicht etwas zu verkrampft", vermutete Bundestrainerin Kim Raisner. Ihre Top-Athletin Schöneborn, die vor sieben Wochen in Ungarn Europameisterin geworden war, patzte mit sechs Fehlschüssen beim letzten Schießen. "Mein guter Schlussspurt tröstet mich etwas über die Niederlage beim Schießen", sagte die Wahl-Berlinerin. "Lena hat auch beim Fechten zwei oder drei Niederlagen zu viel kassiert", ergänzte Raisner.

So war diesmal eine ordentliche, aber nicht überragende Leistung von Schöneborn zu wenig für eine Medaille, zumal die Konkurrenz aufgeholt hat. Das gilt für die Chinesinnen und für die neue Weltmeisterin Samantha Murray aus Großbritannien. Die Olympia-Zweite Murray erzielte im Schwimmen eine Weltbestzeit und sicherte sich im Combined, der Laufen und Schießen vereint und normalerweise neben Fechten Schöneborns Paradedisziplin ist, ihren ersten WM-Titel.

Der Potsdamer Stefan Köllner startete schwach im Fechten und lag nach dem Schwimmen sogar auf dem letzten Platz. Durch einen fehlerlosen Ritt und ein gutes Combined machte er etwas Boden gut, die Weltspitze mit dem neuen Champion Alexander Lessun aus Russland ist aber ein gutes Stück entrückt. "Mit Steffen Gebhardt und Alexander Nobis haben wir zwei Dauerverletzte. Und unser Nachwuchs sammelt gerade Erfahrung", erklärte Bundestrainer Axel Stamann und versprach: "Wir kommen aber wieder."

Ob das schon bis zur WM im nächsten Jahr klappt, ist fraglich. Berlin gilt als wichtige Etappe auf dem Weg nach Olympia 2016 in Rio. Trotz des medaillenlosen Abschneidens war zumindest auf den WM-Siegerfotos ein Deutscher dabei: Weltverbandspräsident Klaus Schormann, der im Juli als Chef des deutschen Verbandes von Olaf Kleidon abgelöst worden war, strahlte mit den Medaillengewinnern um die Wette.

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