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Wasserball: Wasserball-Spartenleiter Voigt-Rademacher tritt zurück

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Wasserball-Spartenleiter Voigt-Rademacher tritt zurück

07.09.2014, 16:34 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Der deutsche Wasserball steht nach der verpassten WM-Qualifikation ohne seinen Spitzenfunktionär da. Der Vorsitzende der Fachsparte im Deutschen Schwimm-Verband, Ewald Voigt-Rademacher, erklärte bei der Tagung der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) in Kassel überraschend seinen sofortigen Rücktritt.

Der 58 Jahre alte Unternehmensberater aus dem badischen Dielheim hatte die Fachsparte seit fast 17 Jahren geführt. Voigt-Rademacher verließ nach seinem Vortrag die Veranstaltung vorzeitig und wortlos. Zuvor hatte er in seinen Ausführungen die verpasste Olympia-Qualifikation 2012 als "Trauma, das uns alle bis heute verfolgt" bezeichnet.

Intern kritisierte er mangelnde Unterstützung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die Beschneidung der Rechte der Fachsparte, die katastrophale Entwicklung der Finanzen und die weiterhin schwierige Vermarktung der Sportart. Nach den Frauen hatten auch die Männer im Juli als EM-Neunte die Qualifikation für die Schwimm-WM 2015 in Kasan verpasst. Somit geriet auch das Ticket für Olympia 2016 in Rio fast schon außer Reichweite.

"Vielleicht ist es ja aber die logische Konsequenz, Anderen das Zepter zu übergeben wenn man merkt, dass das jahrelang Aufgebaute in nur kurzer Zeit wieder demontiert wird und die Unterstützung im eigenen Verband, DWL und Fachsparte unter vereinsgesteuerten, regionalen und persönlichen Interessen Einzelner leidet", erklärte der ehemalige Bundestrainer und derzeitige Vorsitzende des Serienmeisters Wasserfreunde Spandau 04, Hagen Stamm. Voigt- Rademacher war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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