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Formel 1: Weltverband will Fahrtipps über Funk verbieten

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Bereits in Singapur  

Weltverband will Fahrtipps über Funk verbieten

09.09.2014, 13:31 Uhr | t-online.de

Formel 1: Weltverband will Fahrtipps über Funk verbieten. Designchef Adrian Newey (li.) und Teamboss Christian Horner: Auch bei Red Bull herrscht fast Funkstille. (Quelle: imago)

Designchef Adrian Newey (li.) und Teamboss Christian Horner: Auch bei Red Bull herrscht fast Funkstille. (Quelle: imago)

"Schone deine Reifen“, "achte auf deinen Sprit" oder "du bremst zu früh": Funksprüche vom Kommandostand an die Fahrer sind in der Formel 1 üblich. Doch damit soll nun Schluss sein. Wie verschiedene Motorsport-Medien berichten, will der Automobil-Weltverband FIA schon beim nächsten Rennen in Singapur Fahranweisungen verbieten.

Mit der Maßnahme will die FIA erreichen, dass die Piloten wieder mehr ihren Instinkten folgen und nicht wie ferngesteuerte Roboter fahren. Dabei beruft sich der Weltverband auf Artikel 20.1 der Sportregularien: "Der Fahrer muss das Auto allein und ohne fremde Hilfe fahren." Offiziell bestätigt ist ein Verbot noch nicht. Unklar ist zudem auch ein mögliches Strafmaß bei Verstößen.

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Sutil: "Ein bisschen Einsparungen wären ganz gut"

Funksprüche der Fahrer an den Kommandostand sollen hingegen weiter erlaubt sein. "Ein bisschen Einsparungen wären ganz gut“, wird Sauber-Pilot-Adrian Sutil von "motorsport-magazin.com" zitiert. Ähnlich äußert sich auch Lotus-Pilot Pastor Maldonado. "Ich mag es ehrlich gesagt nicht besonders, viel im Funk zu reden. Ich konzentriere mich lieber auf das Fahren. Denn das ist es, was ich machen will."

Auch Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen dürfte ein Verbot der Fahrtipps begrüßen. Noch im Dienst bei Lotus hatte er einst die Anweisung des Renningenieurs mit dem legendären Satz gekontert. "Lass mich einfach in Ruhe, ich weiß, was ich tue.“

Boullier plädiert für weitgehende Veränderungen

Skeptisch äußerte sich hingegen McLaren-Rennleiter Eric Boullier. Schließlich gäbe es Funksprüche schon sei jeher. "Das Problem ist neu, weil es jetzt im Fernsehen übertragen wird“, sagte er bei "Autosport".

Der Franzose plädiert vielmehr für weitgehende Veränderungen. "Warum setzen wir nicht auf eine andere Regel, die die Sache einfacher macht und dem Piloten erlaubt, sich wieder mehr zu verwirklichen. Das wäre besser“, sagte er.

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