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Luca di Montezemolo erhält für Ferrari-Rücktritt Millionen-Abfindung

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Trotz Desaster in der Formel 1  

Ferrari-Boss kassiert 27 Millionen Euro Abfindung

11.09.2014, 10:09 Uhr | t-online.de, rtr

Luca di Montezemolo erhält für Ferrari-Rücktritt Millionen-Abfindung. 27 Millionen Euro Abfindung: Luca di Montezemolo hat bei seinem Abschied von Ferrari gut lachen. (Quelle: imago/LAT Photographic)

27 Millionen Euro Abfindung: Luca di Montezemolo hat bei seinem Abschied von Ferrari gut lachen. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Der scheidende Ferrari-Chef Luca di Montezemolo erhält eine millionenschwere Abfindung. Der Mutterkonzern Fiat zahlt dem 67-Jährigen insgesamt knapp 27 Millionen Euro, wie der italienische Autobauer mitteilte.

Die Summe setzt sich Medienberichten zufolge aus zwei Teilen zusammen. 13,71 Millionen Euro, das entspricht fünf Jahresgehälter, sollen in einem Zeitraum von 20 Jahren gezahlt werden. Hinzu kommen einmalig 13,25 Millionen, damit er bis März 2017 nicht bei einem Konkurrenten der Fiat-Gruppe anheuert.

Risse wurden immer größer

Di Montezemolo tritt am 13. Oktober nach fast einem Vierteljahrhundert an der Spitze des legendären Sportwagenherstellers zurück und überlässt das Steuer dem Boss des Mutterkonzerns Fiat, Sergio Marchionne. Die Risse zwischen den beiden Top-Managern wurden zuletzt wegen der ausbleibenden Erfolge in der Formel 1 immer größer.

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Negativ-Höhepunkt war das Debakel am vergangenen Sonntag beim Heimrennen in Monza. Dort fiel Starpilot Fernando Alonso aus, Kimi Räikkönen holte als Neunter zwei magere Pünktchen. Marchionne war danach stinksauer: "Seit sechs Jahren gewinnen wir nicht mehr, wir haben die besten Piloten der Welt und es kann nicht sein, dass wir zwischen dem 7. und 13. Platz starten", sagte er und bereitete damit die Entlassung von di Montezemolo schon mal vor.

Alle Personalveränderungen bringen nichts

Di Montezemolo leitete Ferrari seit 1991. In dieser Zeit raste der Autobauer an die Spitze der Formel 1 und gewann mit Michael Schumacher zwischen 2000 und 2004 fünf Weltmeistertitel nacheinander. Den letzten Titel holte Räikkönen 2007. Doch danach begann die Talfahrt, in jüngster Zeit fuhr die Scudria fast nur noch hinterher. Zuletzt versuchte di Montezemolo mit Personalveränderungen auf Schlüsselpositionen die Wende einzuleiten - doch es half alles nichts.

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