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Funkverbot: Nächster Formel-1-Krach ist vorprogrammiert

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Reaktionen auf Funkverbot  

Nächster F1-Krach ist vorprogrammiert

12.09.2014, 16:58 Uhr | dpa

Funkverbot: Nächster Formel-1-Krach ist vorprogrammiert. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (re.) und seine Crew können ab sofort kaum noch ins Renngeschehen eingreifen. (Quelle: imago/HochZwei)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (re.) und seine Crew können ab sofort kaum noch ins Renngeschehen eingreifen. (Quelle: imago/HochZwei)

Die strikte Umsetzung des Regelwerks mit deutlich reduziertem Funkverkehr in der Formel 1 wirft nach Ansicht von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff Fragen auf. "Die Direktive ist noch nicht vollständig klar, und es wird unvermeidlich sein, dass es einige Kontroversen darum geben wird", sagte er im Hinblick auf das Nachtrennen in Singapur.

Dort wird der Funkverkehr zwischen Kommandostand und Piloten erstmals praktisch auf das Mindeste reduziert sein. Der Internationale Automobilverband kündigte in dieser Woche an, den entsprechenden Paragrafen (20.1) künftig rigoros umzusetzen. Dort steht: "Der Fahrer muss das Auto allein und ohne fremde Hilfe bewegen."

Whiting warnt vor Tricksereien

Ergo sind nun Hinweise zum Fahrverhalten des Autos vom Kommandostand an den Fahrer verboten. Auch Tipps zum Spritsparen sind untersagt, betonte FIA-Rennleiter Charlie Whiting bei "auto-motor-und-sport.de". "Das würde gegen die Regel verstoßen. Der Fahrer kann den Verbrauch auf dem Lenkrad ablesen. So wie Sie auch in ihrem privaten Auto."

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Glauben die Teams, sich mit verklausulierten Botschaften oder mit Mitteilungen in anderen Sprachen als der üblichen englischen aushelfen zu können, wird auch das Konsequenzen haben. Whiting stellte klar, dass bei Zuwiderhandlungen gegen die Festlegung keine Warnungen ausgesprochen werden, sondern umgehend Strafen. "Vorausgesetzt unsere Richtlinien sind klar, sehe ich keinen Grund für eine Warnung", meinte Whiting.

Funkverbot gilt bereits in der Einführungsrunde

Laut Wolff würden aber weitere Klarstellungen benötigt, inwieweit die grundlegenden Abläufe auf der Strecke davon betroffen sein werden. Auch bei Ferrari warf die neue Vorgabe Fragen auf. "Es gibt noch immer einiges Ungeklärtes speziell was die Sicherheit betrifft", schrieb der italienische Rennstall auf seiner Homepage. Der Beitrag trug den Titel: "Radio gu-gu, Radio ga-ga."

Wolff macht vor allem die Startphase Sorgen. Was die sogenannte Formationsrunde vor dem Erlöschen der Roten Ampeln betrifft, stellte Whiting allerdings bereits klar: "Die fällt wie alle anderen Informationen zur Bedienung des Autos unter Artikel 20.1. Also nicht erlaubt." In dem Umlauf vor dem Erlöschen der Ampeln werden praktisch alle Funktionen des Wagens noch einmal durchgespielt.

Teamorder ist weiterhin erlaubt

Die verschärfte Null-Toleranz-Maßgabe in Sachen Boxenfunk wird nicht nur während der Rennen gelten, sondern am gesamten Rennwochenende. "Dabei handelt es sich um eine komplexe und kontroverse Entscheidung. Alle Teams stehen nun der großen Aufgabe gegenüber, zu verstehen, wie wir damit bestmöglich umgehen können", sagte Wolff. Erlaubt bleibt es den Kommandoständen immerhin, ihren Fahrern Anweisungen zum Überholen oder Überholenlassen eines Teamkollegen zu geben (Teamorder).

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