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Nach Mikro-Panne: Hellmut Krug kritisiert Schiedsrichter

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"Fatal und ärgerlich"  

Nach Mikro-Panne: Hellmut Krug kritisiert Schiedsrichter

15.09.2014, 16:11 Uhr | dpa, t-online.de

Nach Mikro-Panne: Hellmut Krug kritisiert Schiedsrichter. Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe (li.) und DFL-Berater Hellmut Krug. (Quelle: imago/Hartenfelser/MIS)

Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe (li.) und DFL-Berater Hellmut Krug. (Quelle: imago/Hartenfelser/MIS)

Es war der Aufreger des 3. Spieltags: Der nicht gegebene Elfmeter in der Partie Eintracht Frankfurt gegen den FC Augsburg. Mikrofon und Kopfhörer, über die die Unparteiischen normalerweise miteinander kommunizieren, hatten offenbar nicht funktioniert. Schiedsrichter Manuel Gräfe ließ nach einem deutlichen Trikotzieher von Augsburgs Dominik Kohr am Frankfurter Vaclav Kadlec weiterspielen. Jetzt äußert sich der ehemalige Bundesliga-Referee und heutige DFL-Berater Hellmut Krug bei "sky90" zu der Situation: "Dass die Technik versagt, ist schon vorgekommen. Aber dass es in so einer Situation passiert, ist fatal und ärgerlich."

Seiner Meinung nach hätte der 4. Offizielle eingreifen müssen: "Das wäre möglich gewesen. Wenn er merkt, dass er nicht durchkommt zum Schiedsrichter, muss er auf dem schnellsten Wege zum Assistenten und auf sich aufmerksam machen. Das ist kein Vorwurf an Patrick Ittrich, es war eine besondere Druck- und Stresssituation. Aber ein 4. Offizieller muss alle Register ziehen."

Eintracht legt keinen Protest ein

Nach der Situation sieht Krug offensichtlich Handlungsbedarf: "Wir werden das so bald wie möglich mit den Schiedsrichtern thematisieren. So einen Fall hatten wir noch nicht. Dass weder Schiedsrichter noch Assistent die Szene erkennen, der 4. Offizielle schon, er dann kommunizieren will, aber nicht kann – das kann man sich einfach nicht ausdenken."

UMFRAGE
Ein defektes Mikrofon verhinderte den Elfmeter-Pfiff für Eintracht Frankfurt. Schiedsrichter Manuel Gräfe hat sich danach dafür entschuldigt. Wie bewerten Sie diese Reaktion?

Eintracht Frankfurt wird nach der Technikpanne keinen Protest gegen die 0:1-Niederlage einlegen. "Wir haben in diese Richtung kein Ansinnen. Das war eine Tatsachen-Entscheidung, dagegen kann man nichts tun, seitdem es Fußball gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

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