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Kanu-WM 2014: Abenteuermission für Slalom-Kanuten

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Kanu  

WM-Abenteuermission für Slalom-Kanuten

17.09.2014, 12:54 Uhr | dpa

Kanu-WM 2014: Abenteuermission für Slalom-Kanuten. Die Paddler um Ricarda Funk treten bei der WM an.

Die Paddler um Ricarda Funk treten bei der WM an. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

McHenry (dpa) - Urlaubsstimmung ist bei den deutschen Slalom-Kanuten noch nicht aufgekommen. Und das, obwohl der malerische Deep Creek Lake im US-Bundesstaat Maryland jedes Jahr zigtausende Naturfans ausschließlich zum Relaxen und Ausspannen anzieht.

Seit zwei Wochen bereiten sich die Paddler um Europameisterin Ricarda Funk schon auf die Welttitelkämpfe vor, am Donnerstag geht's los. Mehr noch als der Sport sorgt aber die naturbelassene Umgebung für Abenteuergefühle: Der künstlich angelegte Wildwasserkurs liegt in einem Skigebiet inmitten bewaldeter Berge nahe des fast ursprünglichen Städtchens McHenry, auch ein Schwarzbär wurde von Funk & Co. schon gesichtet.

"Das ist ein tolles Konzept, das hier umgesetzt wurde, ein Schritt zurück zu den Wurzeln der Sportart", kommentierte Bundestrainer Michael Trummer vor einer WM, in der er auf seine beiden Olympia-Medaillengewinner von London 2012 verzichten muss. Kajak-Einer-Starter Hannes Aigner verpasste im Frühjahr die nationale Qualifikation für Maryland und muss zuschauen. Canadier-Einer-Pilot Sideris Tasiadis hat aus persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt, nachdem seine Freundin zuletzt schwer erkrankt ist.

"Uns zeichnet in diesem Jahr aus, dass alle Mannschaftsteile stark sind. Wir hoffen, dass wir den Verlust eines Ausnahmesportlers wie Sideris kompensieren können", sagte Verbandspräsident Thomas Konietzko. Für Tasiadis erhält Junioren-Weltmeister Florian Breuer eine unerwartete Bewährungschance, der 17-Jährige startet mit gemischten Gefühlen: "Ich gehe auf einer Seite locker in die WM, weil ich nichts zu verlieren habe, auf der anderen aber auch angespannt, weil ich zeigen will, was ich kann", befand das Talent.

Die größten deutschen Medaillenanwärter sitzen sowieso im Kajak. Sebastian Schubert feierte in diesem Jahr den Gesamtweltcupsieg, Ricarda Funk paddelte zum Europameistertitel und gewann wie Schubert auch beim Weltcup-Finale in Augsburg. "Das war schon jetzt das Jahr der Ricarda Funk schlechthin. Sie hat viel mehr erreicht, als sie sich vorgenommen hat, und kann locker in die Wettkämpfe gehen", bilanzierte Konietzko. Die 22-Jährige selbst hat sich bei ihren ersten Weltmeisterschaften zumindest einen Platz unter den ersten Zehn vorgenommen. "Das Finale wäre schon der Hammer", erklärte Funk.

Auch für Peking-Olympiasieger Alexander Grimm sind die Titelkämpfe in Maryland etwas Besonderes: Zwei Jahre lang war der Kajak-Einer-Mann komplett draußen aus dem Nationalteam, weil er wiederholt die nationalen Ausscheidungen versemmelt hatte. Im Weltcup ließ es der Augsburger in dieser Saison zwar noch an Konstanz vermissen, in den kommenden Tagen will er aber seine alte Stärke beweisen: "Mein Ziel ist es aufs Treppchen zu kommen", verkündete Grimm.

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