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1. Training in Singapur: Sebastian Vettel muss sein Auto schieben

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Rückschlag bei Singapur-Auftakt  

Vettel muss sein Auto schieben

19.09.2014, 14:31 Uhr | sid, t-online.de

1. Training in Singapur: Sebastian Vettel muss sein Auto schieben. Bei Sebastian Vettel läuft es zum wiederholten Mal nicht rund. (Quelle: xpb)

Bei Sebastian Vettel läuft es zum wiederholten Mal nicht rund. (Quelle: xpb)

Das erste freie Training zum Großen Preis von Singapur verlief ohne besondere Vorkommnisse - beinahe. Denn als die 1,5 Stunden bereits abgelaufen waren, blieb Sebastian Vettel mit Motorenproblemen auf der Strecke liegen. Der Weltmeister stieg aus seinem Red Bull und schob.

Allen Fans des Deutschen dürfte ein Schreck in die Glieder gefahren sein, denn Vettel hatte die erlaubten fünf Motoren bereits verwendet. Bei Verwendung eines sechsten Teils des Antriebsstrangs gibt es eine Strafversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung. Doch inzwischen gab Red Bull Entwarnung. Der verwendete Motor war nicht für das Rennen vorgesehen. Allerdings muss er getauscht werden. Dadurch verpasst der 27-Jährige wohl die zweite Trainingssession.

Bis dahin absolvierte Vettel mit Platz vier ein ordentliches Training. Die schnellste Runde in der Dämmerung fuhr Fernando Alonso. Der Ferrari-Pilot war 1,2 Zehntelsekunden schneller als die Silberpfeile. Diese hielten sich noch zurück und belegten die Plätze zwei und drei. Den teaminternen Schlagabtausch entschied Lewis Hamilton knapp (27 Hundertstelsekunden) für sich. Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull wurde Fünfter. Nico Hülkenberg fuhr im Force India auf Rang zwölf, Sauber-Pilot Adrian Sutil wurde 16.

Funkverkehr im Fokus

Bei Rosberg gab es zu Beginn des Trainings Probleme mit dem Spiegel. Das Glas im Gehäuse war nicht richtig befestigt und wackelte hin und her. "Soll ich weiterfahren oder reinkommen", funkte Rosberg an seinen Kommandostand. Kurz drauf riss er den Spiegel ab. Beim nächsten Besuch in der Box wurde das Problem beseitigt.

Besonderes Augenmerk lag in dieser Session auf dem Funkverkehr. Denn ab diesem Grand Prix ist dieser nur in Teilen erlaubt. Die Teams dürfen den Fahrern lediglich Instruktionen für die Einstellung des Autos geben, Fahrtipps oder Informationen wie der Teamkollege agiert, sind nicht zulässig. Deshalb wurde beim Trainingsauftakt ganz besonders auf die Funksprüche geachtet. Es gab auch einige Fahranweisungen. Offensichtlich testen die Teams noch aus, was erlaubt ist und was nicht. Vor dem Qualifying wird es sicherlich noch eine Besprechung geben, in der die Grenzen genau festgelegt werden.

Sechs Rennen vor Schluss führt Rosberg (238) mit 22 Punkten Vorsprung auf Hamilton (216) das WM-Klassement an. Ricciardo (166) liegt mit einigem Abstand auf Rang drei, Teamkollege Vettel (106) nur auf Rang sechs.

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