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Sebastian Vettel hofft in Singapur auf die Glückszahl

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"Bin hier, um zu gewinnen"  

Vettel hofft in Singapur auf die Glückszahl

18.09.2014, 16:39 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Sebastian Vettel hofft in Singapur auf die Glückszahl. Sebastian Vettel kommt geschwitzt aber gut gelaunt zum Marina Bay Street Circuit in Singapur. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel kommt geschwitzt aber gut gelaunt zum Marina Bay Street Circuit in Singapur. (Quelle: Reuters)

"Ich bin hier, um zu gewinnen", sagte Sebastian Vettel vor dem Großen Preis von Singapur am Sonntag (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Die Hoffnung auf seinen ersten Sieg in seinem bislang verflixten siebten kompletten Formel-1-Jahr hat der Weltmeister nicht aufgegeben. Auch wenn Vettel zu wüsten Spekulationen um eine Zukunft bei Ferrari eher den Blick in die Vergangenheit richtete.

Rückblickend sei Red Bull in Singapur immer sehr konkurrenzfähig gewesen, meinte Vettel in dem schwülen Stadtstaat vor einem Pulk von Medienvertretern. "Ich denke, auf dem Papier könnte es ein besseres Rennen für uns werden."

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Vettel hofft auf das Glück der Fünf

Auf dem 5,065 Kilometer langen Marina Bay Street Circuit wird Vettel mit einem neuen, dem fünften Chassis in dieser Saison antreten. "Ich mag die Nummer fünf", sagte der 27-Jährige. Den guten Erinnerungen seien Dank: Mit der fünf als Startnummer war Vettel in der Saison 2010 erstmals Weltmeister geworden. Zudem wählte er auch die Fünf als Startnummer. Dieses Jahr darf Vettel als Champion allerdings noch die Eins verwenden.

Der fünfte Titel in Serie ist für Vettel in diesem Jahr aber außer Reichweite. Nicht ein Sieg gelang ihm 2014, in der Vorsaison waren es nach 13 Rennen bereits sieben. "Es war bislang ein hartes Jahr, aber die Zuversicht ist hoch, dass wir wieder gewinnen werden", sagte Vettel wie bei jedem Grand Prix auch in Singapur: "Ich mag es nicht, geschlagen zu werden."

Allerdings kommen ihm die neuen Boxenfunk-Regeln nicht entgegen. "Bei manchen Dingen war es ein bisschen Kindergarten, es entstand der Eindruck, dass man fremdgesteuert ist", räumte Vettel zwar ein. "Aber die Problematik liegt darin, dass die Autos in diesem Jahr sehr kompliziert sind. Das können wir unmöglich im Auge behalten." Vettel hofft, "das alles gebacken zu bekommen".

Ricciardo fährt Vettel um die Ohren

Seit 13 Rennen muss er genau diesen Zustand aber ertragen. Geht er komplett leer aus in diesem Jahr, wäre das ein Novum in Vettels Karriere. Nachdem er 2007 mitten in der Meisterschaft eingestiegen war, gewann er 2008 selbst im Toro Rosso zumindest einen Grand Prix. In den Jahren danach folgten 38 im Red Bull. Drei davon in den vergangenen drei Jahren in Singapur.

Die Grand-Prix-Siege 40 und vor allem 41, mit dem Vettel mit Formel-1-Ikone Ayrton Senna in der ewigen Gewinnerliste gleichziehen würde, wollen aber einfach nicht gelingen. Allein am suboptimal funktionierenden Auto mit dem zu schwachen Renault-Antrieb kann es aber auch nicht liegen: Teamkollege Daniel Ricciardo fuhr in seiner ersten Saison an der Seite des Deutschen gleich drei Siege ein. Vettel hingegen schaffte es in Malaysia und Kanada lediglich bis auf den dritten Rang; im WM-Klassement ist Vettel Sechster mit 106 Punkten. 

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Spekulationen um einen Wechsel reißen nicht ab

Dass angesichts des ausbleibenden Erfolgs die Spekulationen um einen Wechsel nicht enden, kann nur wenig überraschen. Auch in Singapur musste sich Vettel mit Bermuda-Short und Red-Bull-Teamshirt wieder mehrfach fragen lassen, ob er möglicherweise zu Ferrari wechsle. "Wie ich schon sehr oft versucht habe zu erklären, fahre ich für Red Bull", sagte Vettel, der angesichts der immer wiederkehrenden Fragen schmunzelnd an seinen Englischkenntnissen zweifelte: "Ich habe einen Vertrag, es hat sich nichts verändert."

Allzuweit blickte Vettel allerdings nicht in die Zukunft. Stattdessen lobte er die Unterstützung, die er von Red Bull bekomme. "Sie unterstützen mich, seit ich zwölf Jahre alt war. Seitdem trage ich den Red-Bull-Helm. Damals konnte keiner wissen, dass sie ihr eigenes oder sogar gleich zwei Formel-1-Teams haben werden. Und unmöglich zu sagen, dass man irgendwann mal sogar für beide fahren würde", so Vettel. "Ich habe eine sehr, sehr starke Verbindung zu Red Bull. Daran hat sich nichts geändert - und es sieht auch nicht so aus, als ob sich etwas ändern würde."

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