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Formel 1: Massive Kritik der Fahrer verhinderte ein Teamfunk-Verbot

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"Das kann schwere Unfälle nach sich ziehen"  

Massive Kritik der Fahrer verhinderte ein Teamfunk-Verbot

20.09.2014, 09:06 Uhr | t-online.de

Formel 1: Massive Kritik der Fahrer verhinderte ein Teamfunk-Verbot. Felipe Massa (li.) und Sebastian Vettel übten massive Kritik am geplanten Teamfunk-Verbot - mit Erfolg. (Quelle: Imago / LAT Photographic - Reuters)

Felipe Massa (li.) und Sebastian Vettel übten massive Kritik am geplanten Teamfunk-Verbot - mit Erfolg. (Quelle: Imago / LAT Photographic - Reuters)

Chaos um das Teamfunk-Verbot in der Formel 1: Erst wollte der Automobil-Weltverband ab dem Rennen in Singapur (Sonntag ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) fast sämtliche Anweisungen vom Kommandostand an die Fahrer verbieten. Dann ruderte die FIA vor dem freien Training am Freitag plötzlich wieder zurück. Der Grund. Offenbar stoppte ein Fahreraufstand die geplanten Regeländerungen. Das berichtet "Bild.de".

Demnach sorgte sich vor allem Felipe Massa um die Sicherheit und soll sich lautstark beklagt haben. "Wenn du keine Infos mehr von der Box bekommst, fangen im schlimmsten Fall deine Bremsen an zu brennen. Das kann schwere Unfälle nach sich ziehen", wird der Williams-Pilot zitiert.

Auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hatte seine Bedenken geäußert. "Die Problematik liegt darin, dass die Autos in diesem Jahr sehr kompliziert sind. Das können wir unmöglich im Auge behalten.“ Und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton meinte: "Wir werden noch mehr Bälle in der Luft haben, die wir fangen müssen."

Verbot nur aufgeschoben, nicht aufgehoben

Schließlich lenkte die FIA ein. Nach einer stundenlangen Diskussion des Formel-1-Sicherheitsdelegierten Charlie Whiting mit den Teams wurden allen sicherheitsrelevanten Verbote wieder zurückgenommen, weiter nicht erlaubt bleiben dagegen Tipps für die Fahrer.

Mit dem ursprünglich geplanten Verbot wollte der Weltverband erreichen, dass die Piloten nicht - wie zuletzt oftmals geschehen - wie ferngesteuert fahren, sondern mehr ihren Instinkten folgen und eigene Entscheidungen treffen. Dadurch sollten die Rennen authentischer und interessanter werden.

Zwar ist eine deutliche Einschränkung des Teamfunks an die Fahrer nun erst einmal vom Tisch. Doch alle technischen sowie sicherheitsrelevanten Verbote, die das Auto betreffen, werden nun geprüft und sollen im nächsten Jahr dann verboten werden.

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